Auch bei Toshiba Notebook-Rückruf: Wieder Probleme mit Akkus
19.09.2006
Nach den Computerherstellern Dell und Apple hat nun auch Toshiba eine Rückrufaktion für defekte Notebook-Akkus gestartet. Betroffen sind weltweit 340 000 Bauteile. Das hat Toshibo heute vormittag bekannt gegeben. Hersteller der Akkus ist wiederum Sony. Schon bei den Rückrufen von Dell und Apple waren Sony-Akkus die Ursache.
Kein Brandgefahr
Anders als bei Dell und Apple gibt es nach Darstellung von Toshiba keine Brandgefahr. Die Akkus beenden den Wiederaufladevorgang vorzeitig oder geben keine Energie mehr ab. Unglücksfälle aufgrund defekter Akkus seien bisher nicht bekannt, sagte Toshiba-Sprecher Keisuke Omori. Allerdings können bei plötzlichem Versagen des Akkus im Einzelfall Daten verloren gehen.
Erkennung kompliziert
Betroffen sind laut Toshiba Notebooks, die zwischen März und Mai dieses Jahres vom Band liefen. Auch als Zubehör verkaufte Akkus können fehlerhaft sein. Die Erkennung der Notebooks ist kompliziert. Wie es geht, erklärt Toshiba unter de.computers.toshiba-europe.com oder unter der Hotline 018 05/23 16 32 (12 Cent pro Minute von Festnetzanschlüssen der Telekom aus). Betroffenen verspricht Toshiba kostenlosen Ersatz. In der Pflicht sind auch Händler, die fehlerhafte Notebooks verkauft haben. Käufer können auch von ihnen verlangen, einwandfreie Technik zu bekommen. Sie brauchen sich nicht aufs Internet oder die Toshiba-Hotline verweisen zu lassen.
Dieser Artikel ist hilfreich. Nutzer finden das hilfreich.
Schreiben Sie bitte einen Kommentar
Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen.
Jetzt einloggen oder Neu registrieren.
Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice

Kommentare (0)
weitere Kommentare anzeigen