Abzocke per App : Von einer kleinen Spielerei böse hereingelegt
Apps gehören zu den Hauptattraktionen von Smartphones wie dem iPhone oder Handys mit Android-Betriebssystem. Die kleinen Programme erweitern den Funktionsumfang moderner Handys und sorgen für allerlei Zeitvertreib. Doch sie ermöglichen auch eine neue Abzockmasche. Manche Gratis-Apps finanzieren sich durch Werbung. Es gibt unseriöse Anbieter, die dieses an sich legitime Geschäftsmodell missbrauchen. Tippt ein Nutzer versehentlich oder aus Neugier auf das Werbebanner eines solchen Anbieters, behandelt der das einfach als den Abschluss eines Abovertrags. Anders als bei ähnlichen Abofallen im Internet schicken die App-Abzocker ihren Opfern nicht selbst eine Rechnung, sondern rechnen über den Mobilfunkanbieter ab. Der treibt die unberechtigte Forderung dann per Handyrechnung ein.
Widersprechen: Wenn auf Ihrer Handyrechnung Dienste von Drittanbietern auftauchen, die Sie nie gebucht haben, beanstanden Sie die Rechnung unbedingt schriftlich beim Mobilfunkbetreiber. Widersprechen Sie der Forderung außerdem gegenüber dem Drittanbieter.
Sperren: Manche Netzbetreiber ermöglichen es, als Vorsichtsmaßnahme das Inkasso für Drittanbieter ganz zu sperren. Das sperrt allerdings auch seriöse Angebote, die diese Bezahlmethode nutzen.
Verzichten: Verbraucherzentralen raten, auf werbefinanzierte Apps lieber ganz zu verzichten, solange Abzocker die Werbekanäle für ihre Zwecke missbrauchen.
Dieser Artikel ist hilfreich. Nutzer finden das hilfreich.
Schreiben Sie bitte einen Kommentar
Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen.
Jetzt einloggen oder Neu registrieren.
Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice

Kommentare (2)
weitere Kommentare anzeigen