Anzeichen und Beschwerden
Bei Frauen
Meist ist zunächst der Gebärmutterhals infiziert. Das kann sich durch gelblichen Ausfluss bemerkbar machen. Sehr oft verläuft eine Chlamydieninfektion aber ohne Beschwerden oder Symptome. Häufig wandern die Erreger dann weiter und verursachen eine Entzündung der Gebärmutterschleimhaut und der Eileiter. Durch die chronische, "stumme" Entzündung können die Eileiter verkleben. Wenn die Frau schwanger wird, kann es zu einer Eileiterschwangerschaft kommen. Etwa 1 von 10 Frauen ist nach einer Chlamydieninfektion unfruchtbar, weil die Eileiter durch Entzündungssekrete verklebt oder vernarbt sind und keine Eizelle mehr durchlassen. Von den Frauen, die drei derartige Infektionen durchgemacht haben, kann etwa die Hälfte kein Kind bekommen.
Bei Männern
Schmerzen beim Wasserlassen und Ausfluss zeigen, dass die Harnröhre entzündet ist. Mehr als ein Drittel dieser Entzündungen beruht auf einer Infektion mit Chlamydien. Wenn die Hoden gerötet und geschwollen sind und schmerzen, kann es sich um eine Nebenhodenentzündung handeln.
