15.05.2013
Schmerzen

Anzeichen und Beschwerden

Auf welche Weise Schmerzen empfunden werden, lässt sich anderen Menschen schlecht vermitteln. Man versucht es, indem man beschreibt, wie sich der Schmerz anfühlt. Die Schmerzen einer Entzündung werden häufig als pochend oder klopfend beschrieben. Schmerzen, die von inneren Organen ausgehen, fühlen sich meist dumpf-drückend an. Die Schmerzen einer Gallen- oder Nierenkolik erscheinen hingegen spitz und verstärken sich in Wellen. Bei einem Herzinfarkt strahlen die Schmerzen oft in die linke Schulter aus und gehen mit Angst, Luftnot und Brustenge einher. Die Nervenschmerzen bei Neuropathien können brennend und stechend sein. Nach einem Schlaganfall oder Nervenverletzungen bleiben oft schmerzhafte Missempfindungen in den Gliedmaßen, deren Nervenbahnen geschädigt wurden, zurück. Die Art der Schmerzqualität kann Fachleuten bereits etwas über die Ursachen sagen.

Nach ihrer Stärke werden Schmerzen in leicht, mäßig stark, stark und sehr stark unterteilt.

Bei Kindern

Kleine Kinder zeigen Schmerzen oft dadurch, dass sie weinen, unruhig und nicht zu beruhigen sind oder nichts mehr essen mögen. Schmerzen sind für sie schlecht zu lokalisieren, und weil für sie der Bauch im Mittelpunkt des Empfindens steht, nennen sie vieles einfach "Bauchweh".

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