15.05.2013
Schlafstörungen

Anzeichen und Beschwerden

Von Schlafstörung wird gesprochen, wenn jemand schlecht einschlafen kann, nachts immer wieder aufwacht, oder morgens nicht erfrischt und erholt aufsteht. Viele Menschen stufen ihr Schlafverhalten allerdings zu unrecht als gestört ein. Dass man einmal länger braucht, um einzuschlafen, ist ebenso normal, wie es die Wachzeiten sind, die sich zwischen den Schlafphasen einstellen können. Bei der Berechnung der Schlafzeit berücksichtigen viele weder den Mittagsschlaf noch das Einnicken vor dem Fernsehgerät.

In der Schlafforschung ist man dazu übergegangen, statt von einer Schlafstörung von "nicht erholsamem Schlaf" zu sprechen. Wie lange und wie gut man schläft, ist nicht so bedeutsam wie das Gefühl des Betroffenen, morgens erholt aufzuwachen. Bringt der Schlaf längere Zeit nicht die notwendige Erholung, können Müdigkeit, häufiger Sekundenschlaf, Erschöpfung, Unruhe, Reizbarkeit und Angst die Folge sein.

Eine akute Schlafstörung hat meist einen nachvollziehbaren Anlass und vergeht binnen Kurzem wieder. Von einer chronischen Schlafstörung spricht man, wenn der Schlaf einen Monat lang mindestens an drei Nächten pro Woche gestört ist und das Zusammenleben mit anderen Menschen im Beruf und in der Familie darunter leidet. Man geht davon aus, dass etwa jeder Zehnte eine solche Schlafstörung hat.

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