Allgemeines
Von Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) sprechen Ärzte, wenn Kinder durch extreme Konzentrationsschwäche, starken Bewegungsdrang oder Impulsivität und Aggressivität auffallen. Nach der englischen Bezeichnung heißt diese Verhaltensauffälligkeit auch "attention deficit hyperactivity disorder" (ADHD), früher sprach man vom hyperkinetischen Syndrom (HKS). Hierzulande kennt man es auch unter dem Namen ("Zappelphilipp-Syndrom"). ADHS gehört bei Kindern und Jugendlichen zu den häufigsten Beeinträchtigungen der Entwicklung. Zurzeit geht man von etwa 600 000 betroffenen Kindern zwischen 6 und 18 Jahren aus. Diese Verhaltensauffälligkeit vergeht aber Nicht immer vergeht diese Verhaltensauffälligkeit mit dem Ende der Kindheit, sie kann auch im Erwachsenenalter bestehen bleiben. Es wird angenommen, dass bei etwa 2 von 100 Erwachsenen eine ADHS besteht. Dabei sind Männer und Frauen in etwa gleich häufig betroffen.
