15.07.2014
Angst- und Zwangsstörungen

Anzeichen und Beschwerden

Angststörung

Bei manchen Menschen äußert sich eine Angststörung durch innere Unruhe und Spannung, sie fühlen sich Situationen hilflos ausgeliefert. Sie quälen sich zum Beispiel mit Befürchtungen, ihnen oder ihren Verwandten könnte etwas zustoßen oder sie könnten schwer erkranken. Bei anderen dominiert eine hektische Umtriebigkeit, die keine greifbaren Ergebnisse bringt. Andere vermeiden alles, was sie mit dem Angstauslöser in Kontakt bringen könnte: Sie gehen nicht mehr aus dem Haus, nicht mehr ans Telefon. Wieder andere entwickeln seltsame Grimassen oder Gesten. Bei vielen drückt sich die unerklärliche Angst in körperlichen Beschwerden aus. Sie bekommen Kopfschmerzen, Schweißausbrüche, Herzrasen, Atemnot, Harndrang, Händezittern und Ähnliches.

Viele Angsterkrankungen sind von Schlafstörungen begleitet. Vor allem das Einschlafen fällt schwer.

Zwangsstörung

Sich ständig wiederholende, aber als sinnlos und unerträglich empfundene Gedanken oder Handlungen gelten als Zwangsstörung, wenn sie jeden Tag mehr als eine Stunde Zeit in Anspruch nehmen und den Alltag, die Arbeit, Beziehungen und Freizeitgestaltung deutlich beeinträchtigen.

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Von Gegenanzeigen und Wechselwirkungen

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