Anzeichen und Beschwerden
Ein flaues Gefühl im Magen ist das typische Anzeichen von Übelkeit. Häufig bricht gleichzeitig kalter Schweiß aus und ein Schwindelgefühl setzt ein, weil der Blutdruck abfällt. Das Gesicht ist dann auffallend blass. Müdigkeit, Kopfschmerzen und Angstgefühle können noch hinzukommen. Erbrechen verschafft dann häufig spontan Erleichterung, insbesondere wenn die Übelkeit durch Nahrungsmittel verursacht ist.
Bei Kindern
Bei vier- bis zehnjährigen Kindern treten häufig gleichzeitig mit der Übelkeit krampfartige Leibschmerzen (Nabelkoliken) und Durchfall auf, die dem Erbrechen vorausgehen.
Eine Sonderform des Erbrechens (ketonämisches Erbrechen) tritt vor allem im Kindesalter zwischen dem zweiten und zehnten Lebensjahr auf. Typisch dafür ist, dass das Kind häufig hintereinander und sehr heftig erbricht. Das Kind hat Bauchschmerzen und ist sehr durstig, erbricht aber Getrunkenes rasch wieder. Häufig verströmt es einen sehr ausgeprägten Geruch nach Obst, der entsteht, weil das Kind im Urin und über die Atemluft Azeton ausscheidet.
