01.04.2014
Durchfall

Allgemeines

Durchfall (Diarrhö) zeigt an, dass der Darm – aus verschiedenen Ursachen – die ihm über die Nahrung zur Verfügung gestellten Nährstoffe nicht richtig aufnehmen und/oder dem Speisebrei im Dickdarm nicht genügend Wasser entziehen kann. Diese Reaktion ist an sich noch kein Grund zur Sorge: Der Darm reinigt sich damit zum Beispiel von krankmachenden Keimen und Giftstoffen (Toxinen). Erst wenn der Durchfall anhält und der Körper damit viel Wasser und Mineralstoffe (Elektrolyte) verliert, ist er behandlungsbedürftig.

Jeder Erwachsene hat durchschnittlich zweimal jährlich Durchfall, Kinder weitaus häufiger, da ihr Darm in den ersten Lebensjahren noch nicht über die für eine gute Abwehr von Krankheitserregern nötige bakterielle Darmflora verfügt. Diese bildet sich erst im Lauf der Zeit heraus.

Bei Kindern

Bei Säuglingen und Kleinkindern können starke Durchfälle von Anfang an bedrohlich sein, weil Kinder über keine großen Flüssigkeitsreserven verfügen.

Bei Kindern zwischen neun Monaten und drei Jahren kann nach einem akuten Darminfekt eine Krabbler-Diarrhoe auftreten.

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Von Gegenanzeigen und Wechselwirkungen

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