20.05.2008
Anthrazykline

Allgemeines

Alle Anthrazykline stören den Aufbau der Erbinformationen einer Zelle (DNA) und anderer dafür wichtigen Substanzen (RNA), indem sie die DNA in kleine Stücke brechen. Diese Bruchstücke können nicht mehr korrekt zusammengesetzt werden. Außerdem schädigen Anthrazykline die Zellwand. Auf diese Weise machen sie die Zelle teilungsunfähig.

Zu den Anthrazyklinen gehören die Substanzen Daunorubizin, Doxorubizin, Epirubizin, Idarubizin und Mitoxantron. Grundsätzlich gelten für diese Wirkstoffe alle Angaben, die auch unter „Zytostatika allgemein“ aufgeführt sind. Im Folgenden werden zusätzlich die Besonderheiten bei den einzelnen Wirkstoffen beschrieben.

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