09.10.2012
Alkylanzien

Allgemeines

Alkylanzien gehören zu den ältesten Zytostatika und werden bereits seit den 1950er/60er-Jahren in der Krebsbehandlung eingesetzt. Sie verbinden sich in der Zelle mit der Erbsubstanz DNA. Die Stränge der DNA werden dabei eng miteinander vernetzt oder brechen auseinander, sodass die Erbinformation nicht mehr weitergegeben werden kann. Dann teilt sich die Zelle nicht mehr und stirbt ab.

Zu den Alkylanzien gehören die Wirkstoffe Bendamustin, Busulfan, Chlorambucil, Cyclophosphamid, Dacarbazin, Ifosfamid, Lomustin, Melphalan, Temozolomid, Thiotepa, Treosulfan und Trofosfamid.

Grundsätzlich gelten alle allgemeinen Angaben zu "Zytostatika". Im Folgenden werden zusätzlich die Besonderheiten bei den einzelnen Wirkstoffen beschrieben.

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