15.05.2013
Niedriger Blutdruck

Allgemeines

Ein niedriger Blutdruck (Hypotonie) ist dadurch definiert, dass der systolische, also der zuerst gemessene Wert unter 100 mmHg liegt. Der systolische Wert ist der Blutdruckwert zum Zeitpunkt der maximalen Herzkontraktion.

Solange niedriger Blutdruck keine deutlichen Beschwerden macht, ist er nicht behandlungsbedürftig. Anders als beim hohen Blutdruck ist bei niedrigem Blutdruck nicht mit Gefäßschäden zu rechnen, gegenüber hohem Blutdruck hat niedriger Blutdruck bei Gesunden günstige Auswirkungen auf das Sterberisiko und das Risiko für Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Nur wenn das Gefäßsystem schon geschädigt ist, zum Beispiel bei koronarer Herzkrankheit, können dauerhaft zu niedrige Blutdruckwerte das Risiko für einen Herzinfarkt erhöhen, weil das Herz darauf mit einem beschleunigten Herzschlag reagiert.

Bei älteren Menschen kann ein zu niedriger Blutdruck die Sturzgefahr erhöhen.

Bei Kindern

Bei Kindern liegt der Blutdruck ohnehin niedriger als bei Erwachsenen. Bei ihnen sind systolische Blutdruckwerte zwischen 90 und 110 mmHg in den ersten Lebensjahren normal.

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Von Gegenanzeigen und Wechselwirkungen

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