15.05.2013

Die Folgen von anhaltend hohem Blutdruck

Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck schädigt die Arterien und das Herz. Als Erstes zeigt sich das oft in den kleinen Blutgefäßen, beispielsweise in der Augennetzhaut. Verengen sie sich, ist die Netzhaut nicht mehr gleichmäßig gut durchblutet ist. Auch die kleinen Arterien in den Nieren werden eingeengt, wodurch die Nierenleistung nachlässt. Sind die Nieren bereits durch Diabetes oder Nierenkrankheiten geschädigt, trägt ein hoher Blutdruck entscheidend dazu bei, dass die Funktion der Nieren noch weiter nachlässt und schließlich eine Blutwäsche (Dialyse) unausweichlich wird.

Grundsätzlich reagieren alle Arterien im Körper empfindlich auf einen hohen Blutdruck, indem die empfindliche Aderninnenhaut leicht einreißt. An diesen kleinen Verletzungen verwirbelt das Blut, und es bilden sich Ablagerungen. Diese verengen den Querschnitt des Blutgefäßes, sodass sich die Durchblutung weiter verschlechtert. Eine Hypertonie trägt daher entscheidend zu den wichtigsten Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie zum Beispiel arteriellen Durchblutungsstörungen und koronarer Herzkrankheit bei. Blockiert die Engstelle den Blutfluss in Arterien, die das Gehirn versorgen (z. B. eine Halsschlagader), kommt es zu einem Schlaganfall. Sind die Herzkranzgefäße betroffen, ereignet sich ein Herzinfarkt.

Darüber hinaus muss das Herz das Blut ständig gegen einen großen Widerstand in den Kreislauf pumpen. Auf Dauer ist es damit überfordert, sodass eine Herzschwäche entsteht.

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