15.05.2013
Akne, Rosazea

Allgemeines

Akne

Akne ist eine Erkrankung der Talgdrüsen in der Haut. Am bekanntesten ist die "Pubertätsakne" der 13- bis 20-Jährigen (Acne vulgaris). Etwa drei Viertel der Teenager sind davon betroffen. Akne kann aber auch bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben oder erst dann auftreten.

Je nach Schweregrad werden drei Akneformen unterschieden:

  • Leichte Akne (Acne comedonica) ist gekennzeichnet durch viele Mitesser (Komedonen), die sich aber nur selten entzünden.
  • Mittelschwere Akne (Acne papulopustulosa) zeigt sich durch zahlreiche gerötete Knötchen (Papeln) und eitergefüllte Hautbläschen (Pusteln) sowie Komedonen.
  • Bei schwerer Akne (Acne conglobata) ist die Haut mit vielen Pusteln und stark entzündeten Knoten übersät.

Die "Mallorca-Akne" hat mit den hier aufgeführten Akneformen nichts zu tun, sondern ist eine Unverträglichkeitsreaktion der Haut auf Bestandteile in Sonnenschutzmitteln in Kombination mit Sonneneinstrahlung.

Bei Kindern

Bei Säuglingen kann in den ersten Lebenstagen eine Neugeborenenakne auftreten.

Rosazea

Eine Rosazea, auch bekannt als Gesichtsrose, Kupferrose oder Kupferfinne, ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Blutgefäße und des Bindegewebes der Haut, die sich hauptsächlich im Gesicht zeigt. Im Unterschied zu Akne sind die Talgdrüsen nicht betroffen.

Rosazea tritt vor allem bei Erwachsenen auf, meist zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr, bei Frauen etwas häufiger als bei Männern, dafür verläuft die Krankheit bei Männern meist schwerer. Hellhäutige Hauttypen sind eher gefährdet als dunkelhäutige.

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