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15.05.2012
Allgemeines
Die Lyme-Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die von Zecken übertragen wird. Sie wurde 1975 erstmals in der US-amerikanischen Stadt Lyme (Connecticut) genauer beschrieben. 1980 entdeckte dann der Schweizer Forscher Willy Burgdorfer das krankheitsauslösende Bakterium im Darm von Zecken. Der spiralförmige Einzeller erhielt daraufhin den Namen Borrelia burgdorferi.
Das Krankheitsbild einer Lyme-Borreliose ist äußerst vielfältig, was die Diagnose erschwert, zumal ein Zeckenstich oftmals unbemerkt bleibt.
Wenn sie unbehandelt bleibt, verläuft die Krankheit meist in mehreren Stadien, die ineinander übergehen. Symptomlose Intervalle wechseln sich ab mit Phasen heftiger Beschwerden.
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