Allgemeines
Die Lyme-Borreliose ist eine Infektionskrankheit, die von mit Bakterien infizierten Zecken übertragen wird. Sie wurde 1975 erstmals in der US-amerikanischen Stadt Lyme (Connecticut) genauer beschrieben. 1980 entdeckte dann der Schweizer Forscher Willy Burgdorfer das krankheitsauslösende Bakterium im Darm von Zecken. Der spiralförmige Einzeller erhielt daraufhin den Namen Borrelia burgdorferi.
Das Krankheitsbild einer Lyme-Borreliose ist vielfältig, was die Diagnose erschwert, zumal ein Zeckenstich oftmals unbemerkt bleibt. Beruhigend ist aber, dass lediglich 1 bis maximal 2 von 100 Personen, die von einer Zecke gestochen worden sind, akut erkranken. Chronische Verlaufsformen kommen noch deutlich seltener vor.
Wenn die Infektion unbehandelt bleibt, verläuft die Krankheit meist in mehreren Stadien, die ineinander übergehen können. Symptomlose Intervalle wechseln sich ab mit Phasen heftiger Beschwerden.
