15.05.2013
Allergie allgemein

Allgemeines

Bei einer Allergie lassen sich vor allem zwei Arten von Reaktionen unterscheiden: Spätreaktionen, die in der Regel erst 24 bis 48 Stunden nach Kontakt mit dem Allergen auftreten, und Reaktionen vom Soforttyp, die sich innerhalb von wenigen Minuten nach Kontakt mit einem Allergen entwickeln. Zu den Sofortreaktionen gehören beispielsweise die allergische Bindehautentzündung, der allergische Schnupfen und das allergische Asthma. Zu den Spättyp-Allergien zählen das allergische Kontaktekzem sowie Allergien auf Arznei- und Konservierungsmittel. Beide Reaktionen können auch nacheinander vorkommen.

Bei einer allergischen Reaktion kommt eine ganze Kaskade von Entzündungsreaktionen in Gang, die verschiedene Körperbereiche und Organe erfassen kann. Haut und Schleimhäute (vor allem der Nase und Augen) sind am häufigsten betroffen.

Auslöser für die Sofortreaktion ist unter anderem das Gewebshormon Histamin. Es wird von speziellen, aus dem Knochenmark stammenden weißen Blutkörperchen, den Mastzellen, freigesetzt, wenn der Körper mit einem Allergen in Kontakt kommt. Als Folge dieser "Überdosis" an Histamin beginnen die Schleimhäute anzuschwellen, zu jucken und vermehrt Flüssigkeit oder zähen Schleim abzusondern. Auf der Haut können sich Bläschen oder Quaddeln bilden. Die Blutgefäße erweitern sich, dadurch rötet sich die Haut und/oder auch die Bindehaut der Augen. Histamin bewirkt außerdem, dass Flüssigkeit aus den kleinsten Blutgefäßen (Kapillaren) ins Gewebe übertritt. Darauf beruhen Schwellungen am Auge, in Nase und Bronchien. Auch die Bronchialmuskulatur zieht sich unter dem Einfluss von Histamin und anderen Botenstoffen (Mediatoren) zusammen, was einen Asthmaanfall oder Atemnot verursachen kann.

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Von Gegenanzeigen und Wechselwirkungen

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