Vorbeugung
Mit vielschichtigen Strategien bemüht man sich, möglichst viele Menschen vom Rauchen abzuhalten oder sie dazu zu bewegen, das Rauchen aufzugeben. Staatliche Kampagnen sollen darauf hinwirken, das Rauchen weniger attraktiv erscheinen zu lassen. Aufklärende und verhaltenstherapeutische Programme in Schulen sollen die Schüler für die Problematik des Rauchens sensibilisieren, damit sie nicht ohne nachzudenken von der ersten Zigarette in die Gewohnheit und dann in die Abhängigkeit hinübergleiten. Da viele Kinder schon mit zehn bis zwölf Jahren zu rauchen beginnen, sollten diese Maßnahmen früh ansetzen. Spürbar hohe Preise für Zigaretten erhöhen zudem die Schwelle, mit dem Rauchen zu beginnen.
In der Familie ist es wichtig, das Selbstvertrauen von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Kinder mit einem stabilen Selbstwertgefühl, die gelernt haben, sich mit anderen über ihre Gedanken, Gefühle und Probleme auszutauschen, sind gerüstet, um Schwierigkeiten und Konflikte anders zu bewältigen, als auf Suchtmittel auszuweichen.
Auch das Vorbild der Erwachsenen beeinflusst die Frage, ob Kinder zu Rauchern heranwachsen oder nicht. Kinder, die von rauchenden Menschen umgeben sind, haben es deutlich schwerer als andere, sich gegen das Rauchen zu entscheiden.
