15.05.2012
Fieber

Anzeichen und Beschwerden

Von Fieber spricht man, wenn die Körpertemperatur auf mehr als 38 °C (im After gemessen) ansteigt. Viele Krankheiten verlaufen mit sehr charakteristischen Temperaturschwankungen, die dem Arzt bei der Diagnose helfen und ihm auch etwas über die Entwicklung der Krankheit sagen können.

Vor allem bei Kinderkrankheiten steigt und fällt das Fieber im Verlauf des Tages auf eine für die jeweilige Erkrankung typische Weise. Bei Malaria hingegen wechseln die Fieberschübe im Tages-, Wochen- oder Jahresrhythmus. Bei manchen anderen Störungen bleibt die Körpertemperatur über längere Zeit mäßig erhöht.

Gemessen wird Fieber mit einem Thermometer im Mund (oral), im Ohr (aurikulär), unter der Achsel (axillär) oder im After (rektal). Bei der Messung in Mund, Ohr oder After genügen zwei bis drei Minuten, unter der Achsel sollte das Thermometer mindestens fünf Minuten bleiben. Die Temperatur im Innern des Körpers lässt sich mit diesen Methoden nur näherungsweise bestimmen: Die Unter-Arm-Temperatur und die im Ohr gemessene liegen etwa 1 Grad unter der Temperatur des Blutes, die im Mund etwa 0,5 Grad darunter, die im After kommt der des Blutes am nächsten.

Messungen unter der Achsel werden nicht mehr empfohlen, da ihre Ergebnisse ungenau sind. Seit die Geräte zur Messung der Ohrtemperatur zuverlässiger geworden sind, wird diese Methode vor allem bei Kindern vermehrt eingesetzt.

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