Anzeichen und Beschwerden
Viele Menschen meinen, sie hätten Schlafstörungen, weil sie unrealistische Erwartungen an ihren Schlaf stellen. Dass man einmal länger braucht um einzuschlafen, ist ebenso normal, wie es die Wachzeiten sind, die sich zwischen den Schlafphasen einstellen können. Bei der Berechnung der Schlafzeit berücksichtigen viele weder den Mittagsschlaf noch das Einnicken vor dem Fernsehgerät.
In der Medizin ist man dazu übergegangen, statt von einer Schlafstörung von "nicht erholsamem Schlaf" zu sprechen, denn wie lange und wie gut jemand schläft, ist nicht so bedeutsam wie das Empfinden des Betroffenen, ob er in der Lage ist, seine sozialen und beruflichen Anforderungen hinreichend zu erfüllen. Müdigkeit tagsüber, häufiger Sekundenschlaf, Erschöpfung, Unruhe, Reizbarkeit und Angst können die Folge von nicht erholsamem Schlaf sein.
