Anzeichen und Beschwerden
Dass die Mundschleimhaut sich entzündet hat, ist vor allem daran zu spüren, dass sie schmerzt und stark gerötet ist. Manchmal ist sie auch leicht geschwollen oder von Bläschen oder weißen cremigen Flecken übersät.
Aphthen zeigen sich in der Regel als einzeln stehende weißlich gelbliche, rotgeränderte kleine wunde Stellen an der Mundschleimhaut, die sehr schmerzempfindlich sind und normalerweise innerhalb von ein bis zwei Wochen wieder verschwinden. Manchmal entwickeln sich auch größere Wundflächen, die nicht so schnell abheilen. Sie können nur hin und wieder vorkommen oder auch wiederholt im Abstand von wenigen Wochen oder Monaten auftreten.
Wenn sich das Zahnfleisch entzündet hat, blutet es häufig beim Zähneputzen, vor allem zwischen den Zähnen. Später schwellen die Zahnfleischränder an und sind stark gerötet. Das Zähneputzen wird dann meist ziemlich schmerzhaft. Bei einer fortgeschrittenen Parodontitis ist oft das gesamte Zahnfleisch schwammig aufgequollen.
Bei Kindern
Bei schmerzhaften und zahlreichen Aphthen wollen vor allem Kleinkinder häufig nichts essen. Wenn sie auch nicht trinken, besteht ein hohes Risiko, dass die Kinder austrocknen, was mit Fieber über 38,5 °C einhergehen kann. Gelegentlich ist dann eine stationäre Behandlung im Krankenhaus nicht zu vermeiden.
