15.05.2012
Arterielle Durchblutungsstörungen

Ursachen

Die Ablagerungen (Plaques) in den Blutgefäßen entstehen, wenn die empfindliche Arterieninnenwand (Intima, Endothel) geschädigt wird und einreißt. Dann beginnt in der Arterienwand ein entzündlicher Prozess, die Arterienwand verdickt sich, auch Fett und kalkhaltige Verbindungen lagern sich ein, sodass sich die Blutgefäße immer weiter verengen (Arteriosklerose). Aufgrund der Mangeldurchblutung entstehen dann die typischen Beschwerden.

Eine erbliche Veranlagung, vor allem aber eine ungesunde Lebensweise können die Arterieninnenwand schädigen und somit Arteriosklerose begünstigen:

  • Rauchen
  • Bewegungsmangel
  • hoher Blutdruck
  • Diabetes
  • Ein zu hoher Anteil an tierischen Fetten und gesättigten Fettsäuren (z. B. in gehärteten Fetten) in der Nahrung.
  • Übergewicht.

Ein hoher Salzkonsum kann den Blutdruck erhöhen und somit das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall ansteigen lassen.

Auch ein hoher Gehalt an Homozystein (eine Substanz, die bei der Verarbeitung von Eiweißstoffen im Körper gebildet wird) im Blut kann auf ein erhöhtes Risiko für Arteriosklerose oder ihre Folgeerkrankungen hinweisen. Ob dieser Stoff selbst Gefäßablagerungen verursacht, ist unklar. Ein hoher Homozysteinspiegel kann auch erblich bedingt sein.

Selten entstehen Durchblutungsstörungen aufgrund von Entzündungen oder Krämpfen (Spasmen) in den Blutgefäßen.

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