Wann zum Arzt?
Jede Art von Steinbildung in den Harnwegen muss ärztlich untersucht werden. Nur so lassen sich Ursachen finden, die man möglicherweise behandeln kann. Sollten Sie es trotzdem zunächst mit einer Selbstbehandlung versuchen, müssen Sie unbedingt den Arzt einschalten, wenn Sie Blut im Urin bemerken, Fieber bekommen oder die Beschwerden länger als fünf Tage anhalten.
Um der erneuten Bildung von Steinen mit einer entsprechenden Ernährung oder Medikamenten vorbeugen zu können, sollte bereits der erste Stein im Labor auf seine Zusammensetzung untersucht werden.
Wenn der Arzt dann gemäß der Analyse des Steines ein Medikament mit Salzen der Zitronensäure verordnet, um die Steine aufzulösen, übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten dafür, obwohl die Mittel nicht verschreibungspflichtig sind. Die Kosten für Mittel mit Methionin übernehmen sie, wenn verhindert werden soll, dass sich bei Menschen mit einer nervenbedingten Blasenlähmung erneut Phosphatsteine bilden und wenn Ernährungsempfehlungen und Blasentraining erfolglos geblieben sind. Näheres hierzu finden Sie in der "Ausnahmeliste".
