Anzeichen und Beschwerden
Bei einem Harnweginfekt muss man häufig und oft ganz dringend zur Toilette, scheidet aber nur wenig Urin aus. Beim Wasserlassen kann es brennen und sehr stark schmerzen. Manchmal ist der Urin blutig und riecht unangenehm. Schmerzen im unteren Bauchraum können hinzukommen.
Fieber, Schüttelfrost und Schmerzen im Rücken, etwa in Höhe der Taille, legen den Verdacht nahe, dass die Entzündung die oberen Harnwege betrifft.
Bei Kindern
Bei Säuglingen können Harnweginfektionen hohes Fieber hervorrufen. Da es aber auch sein kann, dass sich solche Infektionen nicht durch Symptome äußern, die auf die Erkrankung der Blase hindeuten, muss bei einem Säugling, dessen Körpertemperatur ansteigt, ohne dass sich dafür eine schlüssige Erklärung findet, immer der Urin untersucht werden. Auch Erbrechen und Durchfall kommen in diesem Alter als Folgen einer Harnweginfektion vor.
Auch bei älteren Kindern sind die Symptome meist nur gering ausgeprägt. Sie fühlen sich allgemein krank, haben Fieber und Bauchschmerzen. Kinder, die bereits trocken waren, können tagsüber unfreiwillig Urin verlieren und nachts wieder einnässen.
Reizblase
Es können die gleichen Beschwerden auftreten wie bei einem Harnweginfekt; meist sind sie aber weniger heftig.
