01.04.2014
Begleitbehandlung bei Scheidenentzündungen

Vorbeugung

Der Körper hält die Voraussetzungen für ein gesundes Scheidenmilieu selbst aufrecht. Je weniger eingegriffen wird, desto besser. Spezielle Maßnahmen zur Hygiene sind nicht erforderlich. Der Intimbereich muss weder besonders oft noch besonders gründlich, noch auf besondere Art gereinigt werden. Achten Sie auf folgendes:

  • Nach dem Stuhlgang immer von vorn nach hinten abwischen, damit Darmkeime nicht über den Genitalbereich gewischt werden.
  • Tampons, die während der Menstruation benutzt werden, sollten nicht zu häufig gewechselt werden; das kann die Scheide austrocknen.
  • Eine Reihe medizinischer Bedingungen begünstigt das häufige Auftreten von Scheidenentzündungen. Dazu gehört die Einnahme von Antibiotika (bei bakteriellen Infektionen) und von Medikamenten, die das Immunsystem unterdrücken (z. B. bei Rheuma, Krebs oder nach Organtransplantationen). Um diese Umstände abzuklären und gegebenenfalls zu verändern, ist ärztliche Hilfe erforderlich.
  • Manche Frauen vertragen Barrieremethoden als Verhütungsmittel nicht gut. Kondome sind mit spermientötenden Chemikalien imprägniert, Scheidenzäpfchen und -gele enthalten diese Chemikalien ebenfalls und auch ein Diaphragma wird zusammen mit einem spermientötenden Gel benutzt. All diese Substanzen können die Scheidenflora schädigen. Das wiederum leistet Infektionen Vorschub.

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