01.05.2013
Gefäßschäden am Auge

Allgemeines

Die meisten Augengewebe müssen ausreichend durchblutet werden, um ihre Aufgaben einwandfrei zu erfüllen. Sind die Blutgefäße brüchig, verengt oder verstopft, können sie die Gewebe nicht mehr mit genügend Sauerstoff versorgen. Hält dieser Zustand längere Zeit an, sind Schäden unvermeidlich. Ist die Netzhaut mangelhaft durchblutet, kann das zu bleibenden Augenschäden führen.

Gefäßschäden am Auge treten meist als Folge eines lange bestehenden unzureichend behandelten Diabetes auf. Diese sogenannte diabetische Retinopathie kann vor allem bei Menschen mit Typ-1-Diabetes und bei solchen, die schon in relativ jungen Jahren einen Typ-2-Diabetes entwickelt haben, bis zur Erblindung fortschreiten, wenn nicht rechtzeitig entschieden gegengesteuert wird. Älteren Menschen mit Typ-2-Diabetes bleibt diese schwerwiegende Diabetesfolge meist erspart.

Die diabetische Retinopathie ist wohl der häufigste Grund, warum die hier besprochenen Medikamente verordnet werden.

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