Ursachen
Etwa 40 Prozent der Bevölkerung haben aufgrund ihrer genetischen Veranlagung eine Disposition für eine allergische Erkrankung, aber nur etwa die Hälfte entwickelt tatsächlich eine Allergie.
Leiden beide Eltern an Allergien, werden 7 von 10 Kindern ebenfalls irgendwann zu Allergikern. Haben beide Eltern keine Allergie, erkrankt lediglich 1 von 10 Kindern.
Häufig entwickeln sich Allergien, wenn der Körper schon in den ersten Lebensmonaten artfremdes Eiweiß verarbeiten muss (z. B. wenn Babys nicht gestillt werden) oder das Immunsystem sich zu selten mit Krankheitserregern auseinandersetzen konnte, beispielsweise wenn Kinder im ersten Lebensjahr zu wenig im Freien spielen (und dabei auch mit Sand, Erde und Matsch in Berührung kommen), oder wenn sie zu wenig Kontakt zu anderen Kindern haben. Dann reagiert der Organismus auf Stoffe aus Natur und Umwelt oft überempfindlich.
Zu den häufigsten Auslösern einer Allergie gehören Blütenpollen, Insektengift (von Bienen, Wespen, Hornissen), Tierhaare, Federn, Ausscheidungen von Hausstaubmilben, Schimmelpilze, Kosmetika und Metalle (insbesondere Nickel), Konservierungs- und Farbstoffe sowie Zusatzstoffe in Lebensmitteln. Auch auf Nahrungsmittel wie Hühnereier, Nüsse, Fisch, Äpfel, Erdbeeren und tropische Früchte (z. B. Kiwis) kann der Organismus allergisch reagieren. Arzneimittel oder Sonnenstrahlen können ebenfalls eine Allergie hervorrufen.
