Wasserkocher: Kanne aus Metall oder Glas

Wasserkocher Test

test 08/2006

Wasserkocher

Alle Behälter aus Metall werden beim Kochen außen so heiß, dass Berührungen schmerzhaft sein können. Daher kommt auch der WIK 9535MT trotz schneller Kochzeit, Sparsamkeit im Energieverbrauch und guter Handha­bung nicht über ein „Befriedigend“ hinaus. Die hohe Temperatur der Glaskanne des Efbe-Schott WK 21.1 (Foto) ist wegen der geringeren Leitfähigkeit von Glas nicht ganz so kritisch: noch „gut“, vor allem wegen überzeugender Kocheigenschaften. Ebenfalls „gut“ in puncto Kochen sind noch die Edelstahlgeräte Severin WK 3322 und Royal M3005. Alle anderen benötigen mehr Zeit und Energie.

Wasserkocher mit Warmhaltefunktion

Wasserkocher Test

Der Royal (Foto) ist auch wegen Temperaturreglung in 5-Grad-Stufen und Warmhaltefunktion interessant. Das Kalksieb ist aber schlecht verarbeitet (Kunststoffzapfen können abbrechen). Zudem braucht das Display unnötigen Stand-by-Strom. Ebenfalls nicht so gelungen: Durch den Schalter am Sockel kann das Gerät ohne Kanne aus Versehen unbemerkt angeschaltet werden, etwa beim Reinigen. Wird die Kanne dann platziert, beginnt sofort der Heizvorgang.

Die preisgünstigsten Geräte ihrer Art sind der Cloer und der AFK WK-2.1, wobei der Cloer mit rund vier Minuten die längste Kochzeit hat. Energieverschwendung: Der Clatronic WKS 2878 / Luna kocht fast eine Minute vor sich hin, bevor er abschaltet. Zudem können Kunststoff­zapfen am Deckel abbrechen.

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Mit offener Heizwendel

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