Staubsauger: Was gute Sauger leisten

29.03.2012

Die Tests zeigen: Nur wenn die Gesamtkonstruktion des Staubsaugers stimmt, ist ein Gerät wirklich gut.

Staubsauger
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Das Zusammenspiel ist wichtig

Ein Staubsauger ist nur so gut wie seine Düse. Wenn die Düse den Staub nicht richtig einfängt, nutzt der beste Staubsauger wenig.
Lesen Sie mehr: Düsentypen
Neben der Düse zählen natürlich die Saugleistung, das Filtersystem und die Bauweise des Geräts. So muss zum Beispiel das Gehäuse dicht sein, sonst bringt der beste Filter nichts. Alle Komponenten des Geräts müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein. Nur dann saugt der Sauger gut.

Teppich trennt die Spreu vom Weizen

Hartböden sind für Staubsauger keine Herausforderung. Kurz über Parkett, Laminat oder Fliesen gesaugt, und der Staub ist weg. Die echten Saugexperten beweisen sich erst auf Teppichboden: Gerade mal 14 der 47 Geräte im Produktfinder saugen hier gut. Die meisten saugen nur befriedigend. Einzelne schwächeln deutlich. Zum Beispiel der Hoover Xarion TXG 1210 GreenRay. Er lässt zu viel Staub auf dem Teppich liegen. Ausreichend lautet das Urteil.

Wichtig ist, was hinten raus kommt

Vorne rein, hinten raus - aber sauber bitte. Staubsauger sollten Dreck und Schadstoffe schlucken und saubere Abluft herauspusten. Staubrückhaltevermögen nennen das die Experten. Das ist vor allem für Allergiker wichtig. Sie sollten deshalb ein Modell mit sehr gutem Staubrückhaltevermögen wählen. Allerdings gilt: Wer saugt, wirbelt immer Staub auf - für stark allergische Menschen zu viel. Hier hilft nur: Andere saugen lassen.
Lesen Sie mehr: Tipps.
Direkt zur Tabelle: Staubsauger mit sehr gutem Staubrückhaltevermögen
(In der Überschrift sehen Sie die Anzahl der Staubsauger mit sehr gutem Staubrückhaltevermögen. Die Ergebnisse sehen Sie erst nach dem Einkauf der Datenbank)

Energiesparen ist in

Energiesparen klappt auch beim Staubsaugen. 1 200 Watt reichen aus, damit ein guter Staubsauger Krümel, Haare oder Staub problemlos entfernt. Das zeigen die Tests. Das wissen die Hersteller. Staubsauger mit 2 000 Watt und mehr sind out. Die Modelle im Produktfinder kommen mit höchstens 1 600 Watt aus. Die Messungen ergaben: Selbst der Miele Hybrid, den der Hersteller mit 1 800 Watt bewirbt, zieht maximal 1 549 Watt. Das ist erfreulich: Denn viel Watt verbraucht viel - nämlich Strom. Das geht ins Geld, belastet die Umwelt und ist überflüssig.

Saugen und reinigen leicht gemacht

Beim Staubsauger sollte alles leicht von der Hand gehen: Rohre verstellen, Saugleistung regulieren oder Düsen anstecken. Auch sollten sich Staubbeutel, Abluft- und Motorfilter einfach wechseln, die Staubbox gut reinigen lassen. Nicht zu vergessen, die Bequemlichkeit beim Saugen selbst. Wie leicht lassen sich etwa Düsen über Böden schieben oder auf Polstern und Treppen manövrieren. Der Testergebnisse im Produktfinder informieren auch darüber.

Sauger im Härtetest

Der Alltag für Staubsauger ist hart, der Test der Stiftung Warentest auch. Wenn auch nicht ein Leben lang, gut zehn Jahre sollte ein Gerät schon halten. Die Stiftung Warentest simuliert den Alltag: Insgesamt 600 Stunden muss ein Staubsaugermotor durchhalten. Trotz Ruhepausen zwischendurch - für den Panasonic MC-CG881 und den Solac zu viel. Sie geben frühzeitig auf: Motorschaden. Weiter gehts mit den Saugdüsen: Sie müssen 1 200 Stürze aus 80 Zentimetern Höhe überstehen. Fazit: leicht demoliert, aber gut überstanden. Ausdauer beweisen auch die automatischen Kabelrollen. Sie überstehen 6 000 Züge.
Lesen Sie mehr: So testet die Stiftung Warentest

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So finden Sie Ihren Sauger

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