Tipps
Testergebnisse für Staubsauger
Saugen
- Saugrohr. Stellen Sie das Teleskoprohr auf Ihre Körpergröße ein. Das ist nicht nur bequemer, sondern verbessert auch die Kraftübertragung zwischen Hand und Gerät.
- Saugleistung. Passen Sie die Leistung Ihres Saugers an den Untergrund an: Wenn Sie die Saugkraft verringern, dann am besten über die Motordrehzahl. Grund: Je niedriger die Motordrehzahl, desto niedriger der Energieverbrauch. Einige Sauger passen ihre Saugkraft automatisch an. Wenn nicht, können Sie die Saugkraft mit einem Schieber oder Drehknopf am Gehäuse regulieren. Schneller und bequemer gehts, wenn Sie das Nebenluftventil am Griff oder Saugrohr öffnen. Nachteil: Der Energieverbrauch erhöht sich dadurch sogar geringfügig.
- Aufdrehen und Abwarten. Auf Fliesen und anderen Hartböden können Sie Ihren Sauger ruhig „aufdrehen“. Eins, zwei, fix der Staub ist weg. Fürs Saugen von Teppichen gilt: Weniger ist mehr. Sonst saugt sich die Düse fest und Saugen wird zum Kraftakt. Und: In der Ruhe liegt die Kraft. Der Staubsauger benötigt ausreichend Zeit, um Dreck und Staub vom Teppichboden zu lösen.
- Düsen. Wählen Sie die Düse nach Untergrund und Einsatz aus. Setzen Sie alle Düsen nur ihrer Bestimmung gemäß ein. Lesen Sie mehr: Düsentypen
- Ecken und Kanten. In den Tests saugt kein Staubsauger mit der Kombidüse gut in Ecken und an Kanten. Setzen Sie die Fugendüse ein.
- Fussel und Flusen. Bevor Sie auf Teppich saugen, werfen Sie einen Blick unter die Düse. Häufig „kleben“ noch Fussel und Flusen am Borstenkranz oder am Fadenheber. Reinigen Sie die Düse. Sonst verteilen sich solche „Altlasten“ auf dem Teppich und Sie müssen sie mühsam wegsaugen.
- Allergiker. Wenn Sie zu den stark allergischen Menschen gehören, überlassen Sie möglichst anderen das Saugen. Wer saugt, wirbelt immer auch Staub auf - für stark allergische Menschen zu viel.
- Mehl. Sie haben beim Backen Mehl verschüttet? Beseitigen Sie größere Mengen möglichst mit Handfeger und Kehrblech. Saugen Sie allenfalls Reste von Mehl und anderem Feinstaub auf. Sonst setzen sich die Poren im Staubbeutel zu. Der Staubsauger verliert vorschnell an Saugkraft und Sie müssen den Beutel früher wechseln.
- Flüssigkeiten. Saugen Sie keine Flüssigkeiten und feuchten Schmutz auf. Lassen Sie frisch schamponierte Teppiche trocknen, bevor Sie sie absaugen. Feuchtigkeit und Nässe können das Gerät beschädigen.
Reinigen
- Staubbeutel. Wechseln Sie rechtzeitig den Staubbeutel. Je voller der Beutel, desto schlechter saugt das Gerät. Vermeiden Sie den Kontakt mit Staub, wenn Sie den Beutel austauschen. Im Staub können sich Pilzsporen, Milbenkot, Bakterien und Schadstoffe ansammeln. Kleinere und kleinste Staubpartikel dringen über die Luftröhre und die Bronchien bis tief in die Lunge vor. Schließen Sie zuerst die Beutelöffnung, bevor Sie den Staubbeutel entnehmen. Das geschieht bei einigen Modellen automatisch.
- Staubbox. Leeren sie den Behälter, spätestens wenn die maximale Füllmenge erreicht ist. Am besten außerhalb der Wohnräume - etwa in einer Mülltonne im Garten oder auf dem Balkon. Sie können die Box aber auch mit einer Mülltüte umschließen und darin leeren. Warten Sie bis sich die Schwebteilchen gesenkt haben. Holen Sie erst danach die Staubbox heraus und verschließen Sie den Müllbeutel. Waschen und trocknen Sie den Behälter.
- Filter. Wechseln Sie Motorschutz- und Mikroabluftfilter regelmäßig aus. Sie liegen häufig in der Staubbeutelpackung. Wählen Sie dafür einen „festen Termin“: So können Sie die Filter immer dann austauschen, wenn Sie die Staubbeutelpackung aufgebraucht haben. Bei einigen Modellen müssen Sie die Abluftfilter auswaschen. Halten Sie den Filter unter fließendes Wasser und drücken Sie ihn aus. Lassen Sie ihn vollständig trocknen, bevor Sie ihn wieder einsetzen.
- Düsen. Reinigen Sie Düsen regelmäßig von Fusseln und Flusen.
- Allergiker. Wenn möglich, lassen Sie andere Filter und Beutel wechseln oder die Staubbox leeren und reinigen.
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