Hygrometer (Feuchtigkeitsmesser): Ausgewählt, geprüft, bewertet
Im Test: 24 exemplarisch ausgewählte Hygrometer, davon 7 elektronische (1 mit Außensensor und 6 mit Thermometer).
Einkauf der Prüfmuster im August 2002.
Preise: Anbieterbefragung im Januar 2003; gegebenenfalls Einkaufspreise.
Abwertung: Bei „ausreichender“ oder „mangelhafter“ Messgenauigkeit konnte die Feuchtemessung nicht besser sein. Bei fehlender Anleitung war die Handhabung bestenfalls „ausreichend“.
Feuchtemessung
Die Messgenauigkeit kontrollierten wir in einer Prüfkammer, in der sich mit Salzlösungen unterschiedliche Luftfeuchtigkeit (34, 41, 55, 74, 95 % r. F.) einstellen ließ. Die Abweichungen zwischen realer Feuchte (mit Referenzmessgeräten kontrolliert) und den Anzeigewerten wurden ermittelt. Die Unempfindlichkeit bei Feuchteschwankungen prüften wir, indem wir die Testgeräte zunächst einer mittleren Feuchte (51 % r. F.) aussetzten und dann eine hohe und eine niedrige Luftfeuchtigkeit einstellten. Danach wurde die Luftfeuchte jeweils wieder auf den Ausgangswert gebracht, um abweichende Anzeigen zu erfassen. Die Reaktionsgeschwindigkeit ermittelten wir, indem wir die Geräte zunächst einer Feuchte von 95 % r. F. aussetzten und dann die Zeit bis zur konstanten Anzeige des Feuchtewerts der Raumluft (43 % r. F.) stoppten.
Handhabung
Fünf Prüfer erprobten die Gebrauchsanleitung hinsichtlich Vollständigkeit, Lesbarkeit und Verständlichkeit. Sie überprüften, wie genau und einfach sich die Anzeigen ablesen lassen. Bei den mechanischen Geräten wurde das Nachjustieren (laut Anleitung oder Einwickeln in ein feuchtes Tuch) beurteilt, bei den elektronischen Geräten das Bedienen (u. a. Batteriewechsel).
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