Umfrage Stromanbieterwechsel: Ärger ist möglich
29.05.2008
Allein im vergangenen Jahr haben mehr als eine Million Haushalte ihren Stromanbieter gewechselt. Bei ständig steigenden Strompreisen suchen selbst Sparmuffel nach preiswerten Alternativen. Doch bei der Umstellung kann manches schief gehen.
Einfache Umstellung
Eigentlich ist der Wechsel des Stromanbieters kinderleicht: Einfach mit Adresse, Kunden- und Zählernummer beim neuen Stromversorger anmelden. Alle weiteren Formalitäten regeln die Anbieter untereinander. 6-8 Wochen später liefert der neue Anbieter den Strom und schickt die Rechnungen. Doch wenn Hunderttausende Haushalte auf einmal ihre Stromversorgung umstellen wollen, kommt es schnell zu logistischen Engpässen.
Flut von Anträgen
Beispiel Teldafax Energy: Das im Februar 2007 gegründete Unternehmen ist in 12 Monaten von Null auf 400 000 Kunden durchgestartet. Ursprünglich hatte Teldafax mit deutlich weniger Kunden gerechnet. Entsprechend überfordert war das Unternehmen mit der Flut von Wechselanträgen. Folglich verzögerte sich die Umstellung bei vielen Wechselwilligen.
Reibungsstellen zwischen Anbietern
Aber Schuld daran waren natürlich die anderen: Laut Klaus Bath, Vorstandsvorsitzender der Teldafax Holding, haben die alten Anbieter ihre Kunden nicht fristgerecht übergeben. Tatsächlich ergeben sich manchmal Probleme, wenn die Vertragslaufzeit beim alten Versorger noch nicht beendet ist. Weitere Schwierigkeiten können entstehen, wenn Adressdaten auf dem Antragsformular nicht mit den Kundendaten beim Altanbieter übereinstimmen.
Online-Umfrage
Die Stiftung Warentest fragt nach Ihren Erfahrungen. Haben Sie in den letzten zwei Jahren den Stromanbieter gewechselt? Wenn ja: Hat alles reibungslos geklappt? Wenn nein: Was hält Sie zurück? Das Ausfüllen des Fragebogens dauert etwa 4-6 Minuten. Die Umfrage läuft bis 15. Juni. Die Ergebnisse erscheinen in der August-Ausgabe von test sowie online auf test.de. Für Ihre Unterstützung schon im Voraus herzlichen Dank.
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