Thermografie: Die Wärmehülle testen
Der Winter ist die beste Jahreszeit, um sein Haus mit einer Wärmebildkamera zu erkunden. Ist es draußen richtig kalt und drinnen gut geheizt, lassen sich so Schwachstellen in der Gebäudehülle aufspüren. Bei bereits sanierten Gebäuden kann eine Thermografie Ausführungsmängel in der Wärmedämmung entdecken. Die Differenz zwischen Außen- und Innentemperatur sollte mindestens 15 Grad betragen. Bereits diffuses Sonnenlicht beeinflusst das Ergebnis, bei direkter Sonneneinstrahlung sind keine verwertbaren Aufnahmen möglich. Es sollte zudem trocken sein, da feuchte Bauteile das Ergebnis verfälschen. Thermografien sollten nur von qualifizierten Energieberatern vorgenommen werden, denn die Interpretation der Aufnahmen ist nicht leicht. Beraterlisten gibt es unter www.energieberater-2020.de und beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa). Das Bafa fördert Thermografien im Rahmen einer Vor-Ort-Energieberatung mit bis zu 100 Euro. Bedingung dafür ist unter anderem der Sachkundenachweis des Thermografen.
Der Bundesverband für Angewandte Thermografie (VATh) hat einen hilfreichen Info-Flyer zur normgerechten Gebäudeuntersuchung herausgegeben.
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