Solarstrom: Förderung doch nicht gesenkt

finanztest 08/2011

Solarstrom Meldung

Die zum 1. Juli 2011 erwartete Kürzung der staatlich festgelegten Vergütung für Solarstrom fällt aus. Der Absatz von Solarstromanlagen war zuletzt zu schwach. Eigentümer von Solarstromanlagen, die erst ab Juli installiert werden, erhalten daher vom Netzbetreiber die schon bisher gültige Vergütung von 28,74 Cent pro Kilowattstunde Solarstrom, den sie ins öffentliche Netz einspeisen.

Ursprünglich sollte die Vergütung ab Juli für neuinstallierte Anlagen um bis zu 15 Prozent sinken. Doch in den Monaten März bis Mai wurden in Deutschland nur Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 700 Megawatt neu installiert – halb so viel wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Marktzuwachs blieb unterhalb der Schwelle, die zu einer Kürzung geführt hätte.

Tipp: Solarstromanlagen sind wieder attraktiver geworden, weil die Preise seit Jahresbeginn deutlich gesunken sind. Unter www.test.de/solarrechner können Sie selbst ermitteln, ob sich eine Solarstromanlage für Sie lohnt.

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