So feiern Sie „grüne“ Weihnachten: Umwelttipps
Tannenbaum aus Ihrem Wald. Dass Weihnachtsbäume über lange Strecken transportiert werden, schadet der Umwelt. Am besten, Sie kaufen direkt beim Förster. Er schlägt die Bäume, damit die verbleibenden wachsen können. Mancherorts darf man den Weihnachtsbaum selbst fällen. Auskünfte darüber bei Revierförstereien.
Besser ohne Ballen. Für den Kauf im Handel: Fragen Sie nach der Herkunft des Tannenbaums und nach Zertifikaten für eine ökologische Waldwirtschaft. Kaufen Sie lieber einen Baum ohne Ballen, denn er nimmt im Garten anderen, ökologisch sinnvolleren Pflanzenarten den Platz weg. Das Problem bei Bäumen aus Kunststoff: Sie enden später als Plastikmüll.
Schmuck und Lichterketten. Schmücken Sie den Baum nicht mit viel Kunststoff, besser mit Nüssen oder Strohsternen. Viele Lichterketten haben Sicherheitsmängel. Tauschen Sie kaputte Lampen sobald wie möglich aus, denn sonst erwärmen sich die übrigen stärker. Strohsterne und Ähnliches von der Lichterkette entfernt anbringen.
Bio schmeckt. Artgerechte Haltung und genug Platz zum Auslauf für die Tiere – wer daran denkt, dem schmeckt der Weihnachtsbraten noch mal so gut. Leisten Sie sich für die Festtage Lebensmittel mit Biosiegel, wenn Sie nicht ohnehin darauf schwören.
Fair schenken. Verschenken Sie möglichst keine kurzlebigen Plastikspielzeuge. Schönes Spielzeug gibt es auch fair gehandelt, etwa in Weltläden oder im Versandhandel. Eine gute Idee ist auch ein Geschenkkorb mit fair gehandelten Lebensmitteln.
Dieser Artikel ist hilfreich. Nutzer finden das hilfreich.
Schreiben Sie bitte einen Kommentar
Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen.
Jetzt einloggen oder Neu registrieren.
Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice

Kommentare (0)
weitere Kommentare anzeigen