Zahnbürsten mit Batteriebetrieb: Ausgewählt, geprüft, bewertet
Im Test: 14 batteriebetriebene elektrische Zahnbürsten, davon eine Baugleichheit.
Einkauf der Prüfmuster: Juni 2002.
Preise: Anbieterbefragung im November 2002.
Abwertung
War das Urteil „Haltbarkeit/Umweltbelastung“ „mangelhaft“, wurde das test-Qualitätsurteil um eine Note heruntergestuft.
Plaqueentfernung (klinische Prüfung) 50%
Mit jeder Zahnbürste wurde 12 Tage lang von jeweils 15 Testpersonen zu Hause geputzt. Zusätzlich wurde eine Standard-Handzahnbürste unter den gleichen Bedingungen geprüft. Im Anschluss an die Gewöhnungsphase enthielten sich die Probanden 48 Stunden lang jeglicher Mundhygiene. Danach putzten sie die Zähne in der Zahnklinik. Vor und nach diesem Putzen wurden zur Erfassung der Plaquereduktion folgende Indizes erhoben: Quigley/Hein-Plaque-Index (modifiziert nach Turesky) und Approximal-Plaque-Index (modifiziert nach Silness und Löe). Die statistische Auswertung der Ergebnisse erfolgte mithilfe einer Clusteranalyse. Zusätzlich wurden etwaige Zahnfleischverletzungen mithilfe des von Danser et al. entwickelten Index erfasst (Danser et al. [1998]) J Clin Peridontol 25: 701–706). Das Ausmaß von Zahnfleischverletzungen war gering und lag nicht über dem der Handzahnbürste.
Handhabung 25%
Die 15 Probanden und 3 Fachleute beurteilten Gebrauchsanleitung, Zähneputzen (zum Beispiel Handlichkeit, Schalter, Benutzung an schwer erreichbaren Stellen, Geräusch und Vibration), Reinigung des Geräts, Bürsten- und Batteriewechsel.
Haltbarkeit/Umweltbelastung 25%
Wir überprüften, ob der Bürstenkopf auswechselbar war. War das nicht der Fall, wurde in der Dauerprüfung nur berücksichtigt, ob die Bürsten die Zyklenzahl erreichten, die der durch die Bauart begrenzten Anwendungsdauer von 3 Monaten entspricht. Dies war bei den entsprechenden Modellen der Fall. Die anderen Bürsten durchliefen in der Dauerprüfung, sofern sie nicht vorzeitig ausfielen, 1 000 Prüfzyklen. Jeder Zyklus bestand aus 4 x 2,5 Minuten Laufzeit, dazwischen je 1 Minute Pause. Während des gesamten Zyklus ließ man ein Zahnpasta-Wasser-Gemisch über die Bürste laufen. Die Aufsteckbürsten wurden zudem 1 000-mal aufgesetzt und abgezogen sowie die Schalter 1 000-mal betätigt.
Die Abrundung der Borsten war bei allen Zahnbürsten einwandfrei.
Dieser Artikel ist hilfreich. Nutzer finden das hilfreich.
Schreiben Sie bitte einen Kommentar
Nur registrierte Nutzer können Kommentare verfassen.
Jetzt einloggen oder Neu registrieren.
Individuelle Fragen richten Sie bitte an den Leserservice

Kommentare (0)
weitere Kommentare anzeigen