Bandscheiben- vorfall
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- Viele Bandscheibenschäden oder -vorfälle verlaufen schmerzfrei, bleiben unbemerkt
- einschießende Schmerzen bei plötzlich auftretenden Vorfällen
- Schmerzen durch Folgeerscheinungen wie Muskelverspannungen, Irritationen der Wirbelgelenke
- Nervenschmerzen, wenn verlagerte Bandscheibe auf Nerv drückt
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- Bandscheibenvorfall gehört zu den Verschleißerkrankungen
- Faserring, der Gallertkern der Bandscheibe umgibt, verschleißt mit der Zeit, wird rissig und spröd
- Gallertkern verliert zunehmend an Flüssigkeit, Bandscheibe wird schmaler
- geringere Elastizität der Bandscheibe kann dazu führen, dass sich Gallertkern nicht mehr in neutrale Position zurückverlagert, sondern vorgewölbt bleibt
- bei plötzlichen Bewegung kann Bandscheibe dann nachgeben: die Faserhülle reißt, Gewebe tritt aus
- drückt ausgetretene Substanz auf Spiralnerv kommt es zu Nervenschmerzen
- Die meisten Bandscheibenvorfälle werden vom Körper selbst beseitigt
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Akute Beschwerden:
- Je nach Beschwerdebild wie Hexenschuss oder Ischias
- Beschwerden bilden sich im Laufe der Zeit zurück, daher ist Geduld gefragt
- Rückenkräftigung durch mehr Bewegung sehr wichtig
Zum Arzt - Klingen Schmerzen nach drei bis vier Tagen nicht ab, bei Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühlen |
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Arthrose
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- Mögliches erstes Symptom:
schmerzhafte Verspannungen der Rückenmuskulatur, wenn kleine Wirbelgelenke und große Gelenke der Schultern und Hüften durch Abnutzung beeinträchtigt sind
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Fortgeschrittenes Stadium:
zunehmende Steifheit und Gelenkschmerzen bei Belastung
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- Knorpelflächen der Gelenke verlieren mit der Zeit Flüssigkeit und Elastizität, können dann Belastungen nicht mehr so gut abpuffern
- Einflüsse, die Stoffwechsel des Knorpelgewebes stören, können zur Arthrose beitragen: altersbedingter Flüssigkeitsverlust, Bewegungsmangel, Rauchen, Verletzungen, dauerhafte Überbeanspruchung
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- ursächlich nicht heilbar, da sich geschädigtes Knorpelgewebe nicht regeneriert
- Abnutzungsprozess lässt sich nur aufhalten:
- Anzeichen früh erkennen, - Belastungen des betroffenen Gelenks vermeiden, - in Bewegung bleiben mit schonendem, regelmäßigem Sport, - ausgewogene Ernährung, nicht rauchen
Plötzliche Schmerzen: Kühlung, Schmerzmittel, kurzfristige Schonung des Gelenks Zum Arzt: Schmerzen, die drei bis vier Tage anhalten |
Wirbelkanal- stenose
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- Gehstreckenabhängige Schmerzen oder Schwäche in den Beinen, die selten plötzlich entsteht, sondern über Monate hinweg zunimmt
- Schmerzen verringern sich bei Vorbeugen des Rumpfes
- Schulter-Arm-Syndrom, wenn Nerven im Bereich der Halswirbelsäule betroffen
- Ischiasschmerzen, wenn Bereich der Lendenwirbelsäule betroffen
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- Verengung des Wirbelkanals, in dem das Rückenmark verläuft
- meist durch degenerative Prozesse wie Knochenauswüchse, verdickte Wirbelgelenke, Bandscheibenvorfälle, Narbengewebe oder Verschiebungen der Wirbel
- möglich auch enge Wirbelkanäle von Geburt an
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- Schmerzen können hartnäckig sein und auf übliche Behandlungs-
methoden nicht ansprechen, bei starken Schmerzen kann daher Operation nötig sein, die Nerven wieder mehr Platz verschafft
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Wirbelgleiten
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- Muskelverspannungen, da instabile Wirbel betroffene Wirbelgelenke und Bandscheiben belasten können
- Nervenreizungen oder Ausfallerscheinungen von Nerven, wenn durch Gleiten Nerven gedehnt oder eingeengt werden
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- Verschiebung von zwei Wirbeln gegeneinander
- meist gleitet der obere von zwei Wirbeln über den unteren nach vorn
- trifft meist letzten oder vorletzten Lendenwirbel
- Hohlkreuz scheint Ausbildung von Gleitwirbeln zu begünstigen
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Angeborene Gleitwirbel: werden nur durch Bänder und Sehnen zusammengehalten, da Wirbelkörper und -bogen nicht richtig zusammengewachsen sind
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Verschleißbedingte Gleitwirbel: durch überdehnte Bänder
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Akute Schmerzen:
übliche entspannende und schmerzlindernde Behandlung
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Dauerhaft:
- Kräftigung der Rückenmuskulatur - Vorsicht bei Drehbewegungen - nicht schwer heben - Operation bei stark gelockerten Gleitwirbeln, die auf Rückenmarks- nerven drücken
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Wirbel- und Gelenk- blockierungen
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Facettensyndrom:
- Belastungs- und bewegungs- abhängige Schmerzen, die bis in Beine ausstrahlen können Schmerzen sind im Gegensatz zu Ischias nicht so deutlich auf Rück- und Außenseiten der Ober- und Unterschenkel begrenzt
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Iliosakralsyndrom:
- Druckempfindlichkeit und dumpfe, in den Rücken und evtl. Oberschenkel sowie Waden ausstrahlende Schmerzen - oft starke Muskelverspannungen
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Facettensyndrom:
- Verkantung von Wirbelgelenken, die durch Verschleiß geschädigt sind - das kann Abwehrspannungen der Rückenmuskulatur hervorrufen
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Iliosakralsyndrom:
- durch Verschleißerscheinungen, plötzliche Erschütterungen oder Verdrehung können sich Gelenkflächen der Kreuzbein-Darmbein-Gelenke gegeneinander verschieben und Reizzustand auslösen - Beckenschiefstand möglich, falls sich Blockade nicht auflöst
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- übliche schmerzlindernde und muskelentspannende Behandlung
- krankengymnastische Übungen, manuelle Therapie
- bei Beckenschiefstand: spezielle Übungen, die Fehlstand bis zu gewissem Grad ausgleichen
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Weitere Beschwerdebilder:
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