Schwarzkopf essential color naturbasiert: Auch mal Grünschimmer
Litschi-Extrakte, weißer Tee in Bioqualität, bis zu 80 Prozent naturbasierte Inhaltsstoffe, ohne Ammoniak – damit wirbt Henkel für essential color. Der Schnelltest zeigt, ob die Haarfärbung gelingt.
Nicht überzeugend
Im Praxistest bewährte sich das Produkt zunächst: Die Farbcreme kribbelte nicht auf dem Kopf, roch sogar angenehm und färbte die Kopfhaut nicht an. Doch dann fiel bei 14 von 20 Probandinnen das Dunkelblond dunkler aus als versprochen, bei vier Frauen irritierte ein Grünton, graues Haar wurde oft nur übertönt. Da tröstet es kaum, dass die Färbung nach vier Wochen meist noch gut hielt. Letztlich funktioniert diese Haarfarbe wie herkömmliche: mit Wasserstoffperoxid und Farbvorstoffen.
test-Kommentar
Hier wird mit reichlich Natur geworben. Doch wenn Farbcreme und Entwickler gemixt werden, ist immer viel Chemie dabei. Und auch hier wird auf Allergierisiken verwiesen – wie bei konventionellen Farben. Dass Haarfarben ohne Ammoniak auskommen, ist übrigens nichts Neues. Dazu kommt: Das Farbergebnis enttäuschte.
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