13.06.2013

Investmentfonds: Die besten Fonds für Sie

Glossar

In unserem Produktfinder Fonds finden Sie zu jedem Fonds Details zur Anla­gestrategie und Angaben zur Zusammenset­zung des Fond­sport­folios. An dieser Stelle finden Sie Erläuterungen für häufig verwendete Finanz­begriffe.

Benchmark

Maßstab für den Anla­geerfolg eines Fonds. Meistens ist sie ein Index.

Bottom-up-Analyse

Der Fonds­manager analysiert die Gewinn­aussichten eines Unter­nehmens unabhängig vom makro­ökonomischen Umfeld. Oft geht die Bottom-up-Analyse mit dem Value-Ansatz einher.

Deri­vate

Deri­vate sind Wert­papiere, deren Wert­entwick­lung von der anderer Wert­papiere abhängt. Das sind Futures, Optionen, CDS (Credit default swaps) oder CFD (contracts for difference).

Duration, modifizierte

Zeigt, welches Zins­änderungs­risiko ein Rentenfonds hat. Beispiel: Die modifizierte Duration beträgt 6,7 Prozent. Steigt das Zins­niveau um einen Prozent­punkt, macht der Fonds Kurs­verluste in Höhe von 6,7 Prozent – und andersrum.

ETF

ETF ist die Abkür­zung für exchange traded funds, börsen­gehandelte Fonds. In der Regel bilden sie einen Index ab. Allerdings gibt es auch Indexfonds, die keine ETF sind. Wir verwenden in der Tabelle für beide den Begriff Indexfonds.

Growth-Ansatz

Beim Growth-Ansatz wählt der Fonds­manager Unternehmen, von denen er eine besondere Wachs­tums­dynamik erwartet, sogenannte Wachs­tums­werte.

Index

1. Grad­messer für Märkte. Wenn im Index möglichst viele Titel verschiedener Emittenten, gewichtet nach Größe, liegen, spricht man davon, dass dieser Index den Markt abbildet.
2. Regelbasierte Investment­strategie, zum Beispiel Auswahl der dividenden­stärksten Titel eines Markt­indexes.

Leihe

Fonds verleihen Wert­papiere gegen Gebühr an Investoren, die spekulieren oder Absicherungs­geschäfte betreiben. Sowohl ETF als auch aktiv gemanagte Fonds können Leih­geschäfte betreiben.

Markt, markt­breit, markt­nah

Als Markt wird ein bestimmter Aktien- oder Anleihemarkt bezeichnet, zum Beispiel der Aktienmarkt Welt oder der Anleihemarkt des Euroraums. Markt­breit heißt, ausreichend viele und verschiedene Werte aus dem Markt. Markt­nah bedeutet, dass der Fonds sich so ähnlich entwickelt wie der markt­breite Index.

Physische Replikation

Ein Indexfonds (meist ETF), der die Wert­papiere aus dem Index tatsäch­lich kauft, bildet den Index physisch nach. Kauft er alle Titel, spricht man auch von Voll­replikation, im Gegen­satz zur Teilreplikation.

Rating

Das Rating gibt Auskunft über die Kreditwürdig­keit eines Anleihee­mittenten. Die Noten (Stan­dard&Poor’s) gehen von AAA, AA und A über BBB, BB und B bis hin zu C (fast pleite) und D (pleite). Bei Noten von AAA, AA, A und BBB spricht man von einem guten Rating beziehungs­weise „Investment Grade“.

Swap

Ein Swap ist ein Tausch­geschäft. Ein Indexfonds (meist ETF) kauft Wert­papiere und tauscht deren Wert­entwick­lung gegen die des Indexes, den er eigentlich abbilden will. Tausch­partner ist meist eine Bank. Manchmal besteht ein Fonds auch nur aus einem Swap, der dann aber auf jeden Fall abge­sichert ist.

Synthetische Replikation

Wenn ein Indexfonds (meist ETF) den Index nicht physisch, sondern künst­lich abbildet, repliziert er ihn synthetisch. Er verwendet dazu einen Swap.

Top-down-Analyse

Der Fonds­manager analysiert für die Unter­nehmens­auswahl das wirt­schaftliche Umfeld. Oft geht die Top-down-Analyse mit dem Growth-Ansatz einher.

Value-Ansatz

Der Fonds­manager bevor­zugt „wert­haltige“ Unternehmen mit guter Markt­stellung, die weiterhin ein stabiles Geschäft versprechen. Er setzt auf sogenannte Substanz­werte.

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