Girokonten: Tipps
30.08.2011
- Auswahl. Bei 23 Banken aus dem Test bekommen Sie ein Konto für Ihr Gehalt oder Ihre Rente mit Girocard kostenlos, ohne dass Sie Bedingungen erfüllen müssen. Die meisten sind Onlinekonten. Nur das Top-Girokonto der norisbank können Sie bundesweit auch über eine Filiale führen. Regional bieten fünf PSD-Banken ein Gratiskonto für Online- und Filialkunden an.
- Kreditkarte. Verlangt die Bank Ihrer Wahl für eine Kreditkarte eine Gebühr, können Sie sich einfach woanders eine besorgen. Wo das am günstigsten ist, zeigt Ihnen der der aktuelle Test von Kreditkartenangeboten. Anders als die Girocard müssen Sie nicht die Kreditkarte Ihrer kontoführenden Bank nehmen.
- Kontopreis. Nicht jeder findet ein passendes Gratiskonto, zum Beispiel weil nicht genug Geldautomaten in seiner Nähe sind. Sie sollten für ein Onlinekonto jedoch nicht mehr als 40 Euro, für ein Filialkonto nicht mehr als 80 Euro im Jahr zahlen.
- Kontowechsel. Viele Banken unterstützen Neukunden, sobald das Konto eröffnet ist und stellen ihnen zum Beispiel Postkarten mit den neuen Daten zur Verfügung. Als Erstes sollten Sie Ihren Arbeitgeber oder Rententräger informieren, damit die nächste Zahlung gleich aufs neue Konto geht.
- Daueraufträge. Sobald das Geld da ist, können Sie Zug um Zug zum Beispiel Daueraufträge für das alte Konto löschen und für das neue einrichten. Dauert es noch längere Zeit, bis das nächste Gehalt oder die nächste Rente kommt, sollten Sie sich vorab selbst eine kleinere Summe überweisen, um über die neue Bankverbindung erste Überweisungen erledigen zu können.
- Kontokündigung. Nach dem Wechsel sollten Sie zur Sicherheit das alte und das neue Konto für etwa drei Monate parallel führen, um Fehlbuchungen zu vermeiden. Danach können Sie das alte Konto einfach formlos und ohne jede Frist kündigen. Dafür müssen Sie nichts bezahlen. Die bisherige Bank schließt das Konto und überträgt das Guthaben auf die neue Bankverbindung.
- Onlinekonten. Die meisten kostenlosen Konten sind Onlinekonten. Bei fast allen Banken finden Sie heute zumindest ein sicheres Verfahren, um die Geldgeschäfte über das Internet zu erledigen. Entscheidend ist, wie Sie die Transaktionsnummer (Tan) erhalten, mit der Sie einen Auftrag am Computer bestätigen. Die Tan wechselt mit jedem neuen Vorgang. Als sicher gilt es nach heutigem Stand zum Beispiel, wenn die Bank Ihnen die Tan auf Ihr Handy sendet. Dieses Verfahren heißt je nach Bank smsTan-Verfahren oder mobileTan-Verfahren. Viele Banken bieten auch das smartTanplus oder chipTan-Verfahren an. Dafür können jedoch Kosten entstehen. test.de bietet ausführliche Informationen zur Sicherheit beim Online-Banking.
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