Maestro-Karte von Payback: Überflüssig

Maestro-Karte von Payback Schnelltest

finanztest 04/2010

Payback, bekannt durch sein Bonusprogramm, gibt mit der WestLB die Payback-Maestro-Karte heraus. Kunden können damit an über elf Millionen Kassen in Europa bezahlen und Payback-Punkte sammeln. Finanztest checkt die Konditionen.

Maestro-Karte von Payback

Angebot

Geldziehen am Automaten mit der Karte kostet pro Vorgang pauschal 5 Euro. Ein neues Girokonto ist für die Nutzung der Karte nicht nötig. Alle Umsätze werden taggenau abgebucht oder der Kunde nutzt die Teilzahlungsfunktion. Dann bezahlt er im Monat mindestens 5 Prozent des offenen Betrags, für die verbliebene Summe wird derzeit ein Effektivzins von 11,46 Prozent (Stand 1. März 2010) fällig. Die Karte hat einen Funkchip. Beträge bis 25 Euro kann der Kunde bezahlen, indem er sie einfach vor ein passendes Lesegerät hält.

Vorteil

Alle Umsätze bringen Punkte, auch wenn der Händler kein Partner von Payback ist. Die Punkte verfallen nur, wenn drei Jahre lang kein Punkt dazugekommen ist.

Nachteil

Für Umsätze bei Nichtpartnern ist die Punkte-Gutschrift extrem niedrig: Für 10 Euro Umsatz gibt es einen Punkt. Das ist ein Rabatt von 0,1 Prozent. In Tankstellen gibt es keine Punkte. Pro Monat können nicht mehr als 500 Euro Bargeld abgehoben werden. Einmalig gibt es beim Kauf zehnfache Punkte, die nur bei 6 der gut 30 Partner eingesetzt werden können.

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