12.10.2005

Treffsicherheit

Die Treffsicherheit – das erste Bewertungskriterium für die Verfahren – wird von Wissenschaftlern vor allem durch drei Größen charakterisiert, „Sensitivität“, „Spezifität“ und „positiver Vorhersagewert“. Die Sensitivität sagt aus, welchen Anteil der Tumorfälle ein Test tatsächlich entdeckt. Die Spezifität beschreibt, welchen Anteil der Gesunden ein Test richtig als „ohne Befund“ erkennt. Und der positive Vorhersagewert gibt an, bei wie vielen der Verdachtsbefunde, die ein Test liefert, tatsächlich in der Folge Krebs gefunden wird. Wir haben aus den vorhandenen Studien diese Angaben herausgezogen. Oft konnten wir aber keine genauen Zahlen anführen, sondern lediglich Schätzungen mit einer gewissen Schwankungsbreite. Man darf nicht vergessen, dass die Treffsicherheit durchaus je nach Qualität und Ausbildung eines Arztes schwanken kann. Um die Texte verständlich zu halten, haben wir uns trotzdem jeweils auf eine einzige Schätzung festgelegt.

Die Grafiken bei ausgewählten Verfahren stellen jeweils für 100, 1 000 oder 10 000 Personen dar, wie viele einen unentdeckten Tumor haben und bei wie vielen der Personen der Test richtige und falsche Ergebnisse liefert.

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