Fahrradkomponentenpaket „Smover“: Bequemer gehts kaum
Nicht billig, aber wegweisend: Smover, das Teilepaket von Shimano, ermöglicht Radfahren mit automatischer Schaltung, Federung und Beleuchtung.
Wir haben die zwei Smover-Versionen mit Ketten-(24 Gänge) und Nabenschaltung (8 Gänge) an den beiden Villiger-Fahrradmodellen Lugano S 24 und Lugano S 8 über je 250 Kilometer geprüft. Unsere Tester waren vom Komfortgewinn sehr angetan.
Herzstück ist die Automatikschaltung: Am „Flight Deck“, dem Display am Lenkervorbau, stellt der Fahrer vor dem Start die Schaltung des Rads zwischen „sportlich“ und „bequem“ ein. Danach bestimmt die Elektronik selbstständig den optimalen Gang. Wer von Hand schalten will, tippt den „Soft-Touch-Schalter“ an. Strom liefert ein Nabendynamo. Die ebenfalls automatisch geregelte Gabelfederung ist bei geringem Tempo „straff“ und bei hohem Tempo „weich“. Die automatische Beleuchtung schaltet sich nicht nur bei Dunkelheit, sondern schon bei Helligkeitsunterschieden, beispielsweise beim Durchfahren eines Tunnels ein und blinkt beim Bremsen.
Auf dem deutschen Markt bieten folgende Hersteller Smover-Räder an:
- Gazelle
- Giant
- Kalkhoff
- Kettler
- Koga Miyata
- Mercedes
- Multicycle
- Staiger
- Steppenwolf
- Villiger
Die Preispalette reicht von 990 bis 2 700 Euro.
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