Start in den Frühling: Fitness fürs Fahrrad

Start in den Frühling Special

16.03.2012

Eis und Schnee sind geschmolzen und der größte Teil Streusand und Splitt weggeräumt. Jetzt lohnt der Frühjahrsputz am Fahrrad. test.de sagt, wie Radfahrer gut und sicher in die neue Saison starten.

Start in den Frühling

Sicher ist sicher

Feuchtigkeit, Dreck und vor allem Streusalz sind Stress fürs Fahrrad. An Bremsen, Kette und Felgen können Korrosion und Verschleiß gefährliche Folgen haben. Etwas Pflege verlängert das Leben des Drahtesels deutlich und lässt ihn spürbar leichter laufen. Außerdem sollten Sie sich zur Sicherheit die Zeit nehmen, um alle wichtigen Teile zu kontrollieren. Auf den folgenden Seiten beschreibt test.de Schritt für Schritt, was Sie beim Frühjahrscheck alles tun sollten. Bringen Sie das Fahrrad im Zweifel in die Werkstatt, wenn etwas nicht stimmt und Sie es nicht selbst reparieren können. Wenn Sie trotz Mängeln fahren, können Bauteile völlig kaputtgehen, und es drohen gefährliche Stürze.

Umfassende Infos der Stiftung Warentest

Start in den Frühling Special

Hier finden Sie eine erste Orientierung, wie Sie Ihr Rad für die kommende Saison vernünftig durchchecken. Wenn Sie sich intensiv mit dem Thema „Fahrrad“ auseinandersetzen wollen, sollten Sie sich Das Fahrradbuch der Stiftung Warentest zulegen. Mehr als in diesem Buch steht, müssen Sie nicht wissen. Sie finden darin alles zum Thema Qualität, Service, Preis und Leistung beim Fahrradkauf, alles über das Zubehör von Anhänger bis Tacho, zur Fahrradsicherung und -versicherung. Alles mit bebilderten Anleitungen zur Pflege, Wartung und wichtigen Reparaturen sowie eine ausführliche Technikkunde. Viele kostenlose Tipps rund um das Fahrrad bietet das test.de-Special Fahrrad.

Schalten per Computer

Die Fahrradbranche boomt. Fahrradkäufer können zwischen viel mehr Typen und Varianten als früher wählen. Rasant vor allem die Entwicklung bei Pedelecs: Die Akkus für diese Fahrräder mit elektrischem Zusatzmotor werden immer leistungsstärker. Für komfortables Radeln in Gegenden mit wenig Bergen feiern Zwei-Gang-Naben der Hersteller Sram und Sturmey-Archer eine Renaissance. Letztere wechselt wie die alte Sachs Duomatic-Nabe auf einen kurzen Tritt zurück von einer kürzeren in eine längere Übersetzung und wieder zurück – ohne Bowdenzug und Lenkerschalter. Die Sram-Zweigangnabe schaltet automatisch bei Über- oder Unterschreiten einer bestimmten Geschwindigkeit in die kürzere oder längere Übersetzung. Für edle Renn- und Tourenräder gibts von Shimano und Campagnolo computer-gesteuerte Schaltungen, bei denen Elektromotoren in Sekundenbruchteilen den richtigen Gang einlegen. Wer gar bereit ist, rund 5 000 Euro zu investieren: Demnächst werden die ersten Räder mit dem neuen von ehemaligen Porsche-Ingenieuren entwickelten 18-Gang-Tretlager-Getriebe Pinion P1.18 ausgeliefert.

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