Mietwagen: Billige mit Haken

Mietwagen Meldung

test 05/2003

Mietwagen

Zum Billigflug soll es jetzt den passenden Mietwagen geben. Das Berliner Unternehmen MVS verspricht einen Kleinwagen mit Navigationssystem schon ab neun Euro pro Tag. Buchen kann man ihn bei navicar.de.

Ähnlich wie bei den Billigairlines sollen die Preise durch eine Beschränkung auf das absolut Notwendige niedrig gehalten werden. So gibt es nur fünf Autotypen – vom Smart bis zum Kleintransporter. Je früher gebucht und bezahlt wird, desto günstiger. Und wer das Auto selber wäscht, kann noch die Reini­gungs­pau­schale von 14 Euro sparen.

  • Unser Vergleich zeigt, dass die Automietpreise bei Navicar tatsächlich günstig sind – allerdings mit Einschränkungen. Die absoluten Tiefstpreise, die in der Werbung groß herausgestellt werden, ent­hal­ten we­der Vollkaskoschutz noch Reini­gung, es gibt sie nur bei dreimonatiger Vorausbuchung und dann auch nur dienstags, mittwochs und donnerstags.
  • Kurzfristig gebucht und mit Vollkasko wird der Preisvorteil geringer. Außerdem sind bei Navicar im Unterschied zu den großen Vermietern nur 100 Kilometer inklusive. Auf längeren Strecken fährt man mit Budget wahrscheinlich günstiger.
  • Weitere Nachteile der Billigautos: Es gibt derzeit nur 24 Stationen, keine davon an einem Flughafen. Und die Selbstbeteiligung bei einem Teil- oder Vollkaskoschaden ist mit 950 Euro sehr hoch.
  • Mit dem britischen Anbieter Easycar, der zukünftig auch in Deutschland Autos vermieten will, steht allerdings schon ein neuer Billigkonkurrent in den Startlöchern.

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Tabelle: Preisvergleich Mietwagen

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