Bratwürste: Nürnberger liegen vorn

24.06.2010

Bratwürste
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Auswählen

  • Wegwerfen: Legen Sie keine Bratwürste auf den Rost, die säuerlich riechen. Sie gehören in den Müll – genau so wie Würstchenpackungen mit trübem Flüssigkeitsabsatz und abgelaufener Haltbarkeitsfrist.
  • Einfrieren. Wenn Sie den Grillabend wegen schlechtem Wetter absagen müssen, frieren Sie die Bratwürste einfach ein. So bewahren Sie sie am besten auf – aber besser nicht übers Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus.
  • Exotisch grillen. Wenn Sie es scharf mögen, probieren Sie doch mal Merguez. Nordafrikanische Einwanderern haben diese grobe Wurst aus Lamm und oft auch Rind vor allem in Frankreich beliebt gemacht. Ihre Schärfe verdankt sie der Gewürzpaste Harissa sowie Kreuzkümmel und Knoblauch.

Zubereiten

  • Anzünden. Benutzen Sie beim Grillen mit Holzkohle keine flüssigen Grillanzünder oder Brandbeschleuniger. Die können mit großer Flamme verpuffen oder gefährlich in die Flasche rückzünden.
  • Gesund grillen. Löschen Sie beim Grillen nicht mit Bier ab, und lassen Sie möglichst weder Fett noch Marinade in die Glut tropfen. Dabei können krebserregende Stoffe entstehen. Benutzen Sie Grillschalen, so fällt auch nichts durch den Rost. Schneiden sie verbrannte Stellen an Bratwurst und Grillfleisch großzügig ab.
  • Abwechslungsreich grillen. Es muss nicht immer Bratwurst sein. Probieren Sie auch mal Fisch, Gemüse oder Obst zu grillen – am besten indirekt, bei weniger Hitze, mit Deckel. Legen Sie das Grillgut nicht direkt über die Glut, sondern seitlich davon.
  • Braten. Wenn Sie Würstchen braten, nehmen Sie am besten beschichtete Pfannen. Da muss nur wenig Fett hinein.

Essen

  • Figurbewusst genießen. Die Bratwürste im Test haben zwischen 20 und 30 Prozent Fett. Achten Sie bei der Auswahl darauf oder probieren Sie die vergleichsweise weniger fetten Geflügelbratwürste. Es kommt auch auf die Anzahl der verspeisten Würste und ihr Gewicht an: Die Bratwurst der Metzgerei Zeiss im Test enthält zwar vergleichsweise wenig Fett je 100 Gramm, mit 133 Gramm ist sie aber die schwerste – und liefert pro Stück von allen somit am meisten Fett.
  • Unbesorgt essen. Viele Bratwürste enthalten etwas Senf und Sellerie. Reagieren Sie darauf allergisch, schauen Sie vor dem Kauf in die Zutatenliste. Manche Anbieter werben auch mit „glutenfrei“. Das ist bei den getesteten Bratwürsten aber selbstverständlich. Denn in ihnen ist Gluten – ein Getreideeiweiß, dass manch einer nicht verträgt – nicht zu erwarten.

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