Zahnpasta und Salz: Fluor unter Verdacht
Fluoralarm in Belgien: Dort sollen frei verkäufliche Fluoridtabletten und -kaugummis vom Markt genommen worden. Der Grund: Zu viel Fluor begünstigt womöglich Osteoporose und Nervenleiden. Das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) mit Sitz in Berlin fordert, dass in Deutschland Fluoridtabletten – gerade für Kleinkinder – nur auf ärztlichen Rat hin eingenommen werden sollen.
In Maßen sind Fluorzugaben sinnvoll. Das Spurenelement härtet den Zahnschmelz und repariert sogar beginnende Karies. Da unsere Lebensmittel kaum Fluor enthalten, werden Zahncremes und Salz damit angereichert. Denn Fluor wirkt am besten durch Kontakt mit der Zahnoberfläche. Eine Überdosierung durch fluoridisiertes Salz oder Zahncreme ist laut BgVV nicht möglich, da beides nur begrenzt gebraucht werde.
Tipps:
- Benutzen Sie fluoridisierte Zahnpasta. Nur Kinder bis 6 Jahre, die viel Zahncreme verschlucken, sollten fluorarme Kinderpaste nehmen.
- Wenn Sie mit fluoriertem Speisesalz kochen, sollten Sie grundsätzlich auf Fluortabletten verzichten.
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