Sport und Ernährung: Weg mit dem Fett
Weniger essen reicht nicht, um dauerhaft abzuspecken. Mehr tägliche Bewegung, am besten ein effektives Sportprogramm sind nötig. Wir sagen, warum.
Gesteigerter Energieverbrauch
Es muss nicht gleich ein Marathon sein, um den Energieverbrauch anzukurbeln. Langsames Joggen oder kräftiges Walken tun es auch. Pro Kilometer und Kilogramm Körpergewicht verbrauchen Sie – weitgehend unabhängig vom Tempo – eine Kilokalorie. Ein flotter Marsch von fünf Kilometern kostet zwischen 300 und 400 Kilokalorien. Das scheint wenig, wenn man bedenkt, dass 7 000 Kilokalorien nötig sind, um ein Kilogramm Fett zu verlieren. Doch der erhöhte Energieverbrauch hält auch noch nach der Aktivität an.
Bessere Fettverbrennung
Selbst bei gemäßigtem Walking oder Schwimmen verbrennen Untrainierte vorwiegend Fett. Denn bei diesen anaeroben Bewegungen ist der Sauerstoff, den man einatmet, entscheidend für die Verbrennung von Fetten. So lange Sie sich noch bequem unterhalten können, bekommen Sie genügend Sauerstoff, damit die Fettverbrennung funktioniert.
Straffere Muskeln
Je muskulöser ein Mensch ist, desto größer ist sein Energieverbrauch – und zwar auch im Ruhezustand. Trainierte Muskeln können zudem Fett besser
verbrennen als nicht trainierte. Mit zunehmendem Alter verliert man jedoch Muskelmasse. Und auch bei einer Diät schwinden außer Wabbelfett auch straffe Muskeln. Sport ist eine wirksame Gegenmaßnahme. Ideal für den Muskelaufbau sind isometrische Übungen: ein Krafttraining an Geräten oder auch mit Hanteln. Ausdauersport dient dann dem Erhalt der Muskulatur.
Sport bremst den Hunger
Bewegung verringert das Hungergefühl, bremst vor allem auch den Hunger auf Süßes. Stresshormone werden abgebaut, der Serotoninspiegel wird erhöht. Man fühlt sich ganz einfach wohler. Und wer ausgeglichen und mit sich im Reinen ist, kann auch beim Essen besser genießen – und Maß halten.
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