Säuglingsnahrung: Weniger Fluorid im Mineralwasser

Säuglingsnahrung Meldung

test 07/2001

Das Etikett verspricht: "Geeignet für die Säuglingsnahrung". Hersteller, die mit diesem Satz auf Flaschen ihrer natürlichen Mineralwässer sowie Quell- und Tafelwässer werben, müssen sich jetzt laut EU-Recht an neue Mineralstoffwerte halten. Darin wird der Fluoridgehalt für Wasser, das sich für die Säuglingsernährung eignet, von 1,5 auf 0,7 Milligramm pro Liter gesenkt. Wenn Neugeborene zu viel Fluorid aufnehmen, können Haut, Schleimhäute und Atemwege gereizt werden. In die Vorschrift neu aufgenommen sind Höchstwerte für Mangan: 0,5 Milligramm pro Liter und Arsen: 0,005 Milligramm pro Liter. Weiterhin gelten die Beschränkungen für Natrium (20 Milligramm), Sulfat (240 Milligramm), Nitrat (10 Milligramm) und Nitrit (0,02 Milligramm) ­ jeweils pro Liter.

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