Küchenhygienie: Salmonellen in Puten- und Schweinefleisch

test 05/2008

Nicht nur Eier und Hühnchen sind mit Salmonellen belastet, sondern auch Puten- und Schweinefleisch. In rund jeder zehnten untersuchten Probe fand das Bundesinstitut für Risikobewertung die bakteriellen Krankheitserreger. Sie können zu schweren Durchfallerkrankungen führen. Das Problem: Salmonellen überstehen Gefrier- und Kühltemperaturen glänzend. Holt man infizierte Speisen aus dem Kühlschrank, verdoppelt sich ihre Zahl bei Zimmertemperatur alle 20 Minuten. So schützen Sie sich:

  • Garen Sie Geflügel- und Schweinefleisch immer gut durch.
  • Gefrorenes Fleisch im Kühlschrank auftauen. Bei diesen Temperaturen können sich Salmonellen kaum vermehren.
  • Küchengeräte und Hände nach Kontakt mit rohem Fleisch heiß abwaschen.
  • Speisen mit rohen Eiern kurz vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank holen.

Tipp: Auch in warm gehaltenen Speisen können Sporen von Bakterien krank machen. Ihre Temperatur sollte deshalb nicht unter 70 Grad sinken.

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