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CSR: 20 Anbieter von Damen-T-Shirts im Test

06.08.2010
Anbieter T-Shirt Baumwolle aus/
T-Shirt gefärbt in/
T-Shirt genäht in
CSR-
Bewertung
Testkommentar
hessnatur Art.-Nr. 28718 Burkina Faso /
Estland / Litauen
Stark engagiert Beste CSR-Politik im Test:
hessnatur war einziger Naturmode­anbieter, dessen T-Shirt problemlos bis zum Biobaum­wolle-Anbau zurückverfolgt werden konnte. Sehr hohes Engagement für deutsche Angestellte, hoher Einsatz für Näherinnen in Litauen. Nur Ansätze beim Umweltschutz in der Färberei in Estland. Sehr transparent.
armedangels Basic Black
Art.-Nr. 10201100
Indien / Portugal / Portugal Engagiert armedangels, ein junges Modelabel aus Köln, bietet im Internet Kleidung aus fair gehandelter Bio­baum­wolle an. Wir mussten aber mehrfach nach Fairtrade- und Bio-Zertifikaten für das T-Shirt fragen, das für den Bioanbau lag nicht vor. Mittleres Engagement für Betriebe in Portugal. Beste Beantwortung von Kunden­anfragen.
C&A Clockhouse
Art.-Nr. 664/33/ 29740/806 D
Indien / Indien / Indien Engagiert C&A besitzt rund 1 200 Filialen in 19 Ländern. Als einziger Anbieter zeigt C&A hohes Engagement für Soziales und Umwelt sowohl in der indischen Näherei als auch in der indischen Färberei. Wenig Einfluss­nahme auf Baumwoll­anbau. Langfristig will C&A Baum­woll­kleidung nur noch in Bioqualität anbieten. Sehr transparent.
Esprit Essentials
Art.-Nr. A27638
Keine Angabe / Portugal / Portugal Engagiert Esprit, 1968 in den USA gegründet, handelt insgesamt engagiert. Mittlerer Einsatz für die Produktions­stätten in Portugal, wo noch relativ schwache Umwelt­standards gelten. Stark engagiert am deutschen Firmensitz. Die Herkunft der Baumwolle blieb unbekannt.
panda Shirt 1/2 Arm
Art.-Nr. 6050 752 58
Türkei / Deutschland / Bosnien-Herzegowina Engagiert Unter der Marke panda bietet die Versandfirma Triaz Umwelt­produkte wie das Biobaumwoll-Shirt im Test an, für das aber kein Zertifikat für den Bioanbau vorlag. Triaz zeigt nur geringen Einsatz für Soziales und Umwelt in der bosnischen Näherei. Die deutsche Färberei ist im Sozial­bereich stärker aufgestellt als im Umwelt­bereich.
Peek&
Cloppenburg
Marco Pecci MPN-03
Art.-Nr. 6690470
Keine Angabe / Bangladesch / Bangladesch Engagiert Die große Modehaus­kette Peek&Cloppenburg mit Sitz in Düsseldorf ist durchschnittlich engagiert, sowohl gegenüber seinen Mitarbeitern in der deutschen Zentrale als auch gegenüber den Mitarbeitern in der Konfektion und Färberei in Bangladesch. Die Herkunft der Baumwolle blieb unbekannt.
trigema Wellness T-Shirt
Art.-Nr. 39203
Türkei / Deutschland / Deutschland Engagiert trigema, Familien­unternehmen aus Baden-Württemberg, ist in puncto CSR engagiert. Das T-Shirt aus Bio­baumwolle wurde als einziges in Deutschland gefärbt und genäht. Wir mussten aber mehrfach nach Biobelegen für das T-Shirt fragen, ein Zertifikat für den Bioanbau lag nicht vor. Gute Beant­wortung von Kunden­anfragen.
Ernsting´s family Gina Benotti
Art.-Nr. 6304213
Keine Angabe / Bangladesch / Bangladesch Ansätze Ernsting’s family, westfälischer Familien­betrieb mit 1 500 deutschen Filialen, hat keine weit entwickelte CSR-Politik, ließ sein T-Shirt aber unter akzeptablen Bedingungen in einer Fabrik in Bangladesch färben und nähen. Mittlerer Einsatz für deutsche Angestellte am Firmensitz. Die Herkunft der Baumwolle blieb unbekannt.
Gerry Weber Edition Interlock Basic
Art.-Nr. 97036-5004
Keine Angabe / Vertraulich Fußnote /
Vertraulich Fußnote
Ansätze Beim deutschen Familien­unternehmen Gerry Weber gibt es wenige CSR-Aktivitäten. Es will die Produktions­länder des T-Shirts nicht veröffentlichen. In der Färberei werden extrem viele Überstunden gemacht. Herkunft der Baumwolle unbekannt. Hoher Einsatz für deutsche Angestellte in der Zentrale. Keine Antwort auf Kunden­anfragen.
Otto Vivien Caron
Art.-Nr. 855531W
Indien / Indien / Indien Ansätze Versandhändler und CSR-Pionier Otto zeigt nur CSR-Ansätze. Er konnte nicht vollständig belegen, dass sein T-Shirt aus Biobaumwolle besteht. Mittleres Engagement in der indischen Konfektion. Die Färberei lehnte einen Besuch ab. Sehr hohes Engagement für deutsche Beschäftigte.
s.Oliver Casual Women
Art.-Nr. 04.899.32.0550
Keine Angabe / Keine Angabe / Mauritius Bescheidene Ansätze Der deutsche Familien­betrieb s.Oliver, 1969 gegründet, zeigt nur bescheidene CSR-Ansätze. Viele Überstunden in der Näherei in Mauritius, schwacher Einsatz für die Umwelt dort. Es blieb unklar, wer das T-Shirt färbte, auch die Herkunft der Baumwolle blieb unbekannt. Sehr hoher Einsatz für deutsche Beschäftigte am Firmensitz.
Street One Art.-Nr. 151010 Keine Angabe / Griechenland / Bulgarien Bescheidene Ansätze Street One, eine Marke der Firma CBR Fashion Holding, zeigt nur bescheidene CSR-Ansätze. Gute Arbeits­bedingungen und gute Kommunikation in der Näherei in Bulgarien. Die griechische Färberei konnte aber nicht überprüft werden, auch die Herkunft der Baumwolle blieb unbekannt. Kein Betriebsrat in der deutschen Zentrale.
Takko Colours of the world
Art.-Nr. 28735/2
Keine Angaben Bescheidene Ansätze Beim deutschen Textildiscounter Takko war nur ein Besuch der Firmen­zentrale möglich. Takko selbst wollte nicht, dass die zwei Produktions­stätten besichtigt werden. Darüber hinaus verlangte die Firma eine inakzeptable Ver­traulichkeits­erklärung.
Tom Tailor laura stretch tee
Art.-Nr. 1017776.09.70
Keine Angabe / Portugal / Portugal Bescheidene Ansätze Tom Tailor, 1962 in Hamburg gegründet und neu an der Börse, hat eine wenig entwickelte CSR-Politik. Der Einsatz am deutschen Firmensitz ist hoch, in der Näherei in Portugal zeigt Tom Tailor nur Ansätze. Die Färberei konnte nicht überprüft werden, Herkunft der Baumwolle blieb unbekannt. Keine Antwort auf Kunden­anfragen.
Zara Basics
Art.-Nr. 5402/077/800
Keine Angabe / Türkei / Türkei Bescheidene Ansätze Zara gehört zur spanischen Inditex-Gruppe und hat über 60 deutsche Filialen. Trotz umfassender CSR-Unternehmens­politik zeigt Inditex insgesamt nur bescheidene Ansätze. Mittlerer Einsatz für die türkische Näherei, wo viele Überstun­den gemacht werden. Kaum Angaben zur Färberei und Herkunft der Baumwolle. Keine Antwort auf Kunden­anfragen.
kik Okay Basics
Art-Nr. 83552/00
Keine Angabe / Bangladesch / Bangladesch Bewertung nicht möglich Fußnote Textilien­discounter kik (kurz für „Kunde ist König“), eine Tengelmann-Tochter, beendete 2009 die Kooperation mit dem Konfektionär in Bangladesch wegen sehr schlechter sozial­ökologischer Bedingungen. Jener Betrieb konnte nicht besucht und bewertet werden. Trotz bekannter Missstände wurden die T-Shirts verkauft.
H & M L.O.G.G.
Art.-Nr. 1670-545240
Keine Angaben Auskunft verweigert Fußnote Die europaweit sehr erfolgreiche schwedische Modekette Hennes & Mauritz verweigerte die Teilnahme am CSR-Test. Jede unserer Nachfragen blieb unbeantwortet. Laut Etikett wurde das T-Shirt in Bangladesch gefertigt. Un­zu­reichende Beantwortung von Kunden­anfragen.
Mexx Art.-Nr. NW369 Keine Angaben Auskunft verweigert Fußnote Die Kette Mexx gehört seit 2001 der US-Firma Liz Claiborne. Mexx nahm nicht am CSR-Test teil. Laut Etikett wurde das T-Shirt in der Türkei gefertigt. Keine Antwort auf Kunden­anfragen.
NKD Outfit Fashion
Art.-Nr. 1566261
Keine Angaben Auskunft verweigert Fußnote Der Textildiscounter NKD aus dem fränkischen Bindlach verweigerte die Teilnahme am CSR-Test. Begründung: Der zuständige An­sprechpartner sei im Ausland. Unzureichende Beantwortung von Kunden­anfragen.
zero Romy
Art.-Nr. 303642/6002
Keine Angaben Auskunft verweigert Fußnote Das Unternehmen zero mit Sitz in Bremen verweigerte die Teilnahme am CSR-Test. Im Internet sind so gut wie keine Informationen zum Unternehmen selbst und zur CSR-Politik zu finden.
  • Reihenfolge: nach CSR-Bewertung. Bei gleicher Bewertung alphabetische Reihenfolge.
  • Fußnote 1 Anbieter teilte uns das Land mit, wünscht jedoch keine Veröffentlichung.
  • Fußnote 2 Laut Anbieter bestehen keine Geschäftsbeziehungen mehr zum Lieferanten. Überprüfung war daher nicht möglich.
  • Fußnote 3 Informationen von der Verpackung, vom Produkt und Internetauftritt ausgewertet.
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